Satelliteninternet auf Kreuzfahrtschiffen

Optimale Bandbreite auf See

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Auch auf Kreuzfahrtschiffen erwarten Passagiere und Besatzung einen möglichst schnellen Zugang zum Internet.
Auch auf Kreuzfahrtschiffen erwarten Passagiere und Besatzung einen möglichst schnellen Zugang zum Internet. (Bild: Costa Crociere)

Costa Crociere stand vor dem Problem, dass sich die IT und die Passagiere auf seinen Kreuzfahrtschiffen bei der Nutzung des Internets via Satellit stark in die Quere kamen. Der Kreuzfahrtanbieter entschied sich, die Bandbreite dynamisch mit Thru OptiBAND anzupassen.

Auf See seien Costas Kreuzfahrtschiffe auf eine einzelne Satellitenverbindung beschränkt, die nicht nur teuer, sondern wetter- und technologiebedingt oft langsam und unzuverlässig sei. Die gleichzeitige Nutzung der begrenzten Bandbreite über Satellit durch im Internet surfende Passagiere und die Besatzung, die regelmäßig dienstliche Daten übertragen müsse, habe sehr oft große Probleme bereitet. Das notwendige Versenden größerer Dateien durch die Crew sei oft von einem hohen Datenverbrauch der Passagiere in die Länge gezogen worden. Schlechte Wetterverhältnisse hätten die Satellitenverbindung technologiebedingt zusätzlich ausgebremst.

Costa entschied sich daher für Thru OptiBAND als Plattform für Filesharing, um das Ringen um Bandbreite zwischen Passagieren und der Besatzung zu beenden. Thru OptiBAND biete zahlreiche Funktionen, die Costa dabei helfen, die begrenzte Bandbreite der Satellitenverbindung besser auszunutzen.

So könne die rollenbasierte Zuweisung von Bandbreite und die Priorisierung verschiedener Dateiübertragungen verhindern, dass die Internetnutzung der Besatzung das Surfvergnügen der Passagiere beeinträchtigt. Dies geschehe vollkommen automatisch und in Echtzeit sowie durch die Verwendung eines überwachenden Algorithmus auch dynamisch.

Die Plattform greife generell auf das „Accelerated Content Delivery Network“ von Thru zurück. Die Lösung könne so Daten auf See cachen, um Downloads zu beschleunigen. Mit der Funktion „Checkpoint Restart“ sei es möglich, Dateiübertragungen anzuhalten und später fortzusetzen, falls es zu Netzwerkunterbrechungen kommen sollte. Dies habe bei Costa nebenbei auch die Geschäftskontinuität verbessert, da seitdem sichergestellt sei, dass Dateien immer garantiert übermittelt werden.

Die Lösung habe auch die Arbeitseffizienz der Mitarbeiter verbessert, da sich OptiBAND einfach in bestehende Workflows integrieren lasse und somit keine Änderungen für die Belegschaft nach sich ziehen würde. Da die Plattform die Daten vor dem Versenden komprimiere und das doppelte Versenden von Daten vermeide, spare die Lösung sogar direkt Kosten für die Satellitenverbindungen, da diese nicht als Flatrate, sondern basierend auf der Menge der Übertragungen abgerechnet würden.

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