Doppelte Kapazität im Vergleich zum Vorgänger

Open Networking mit Dells 100-GbE-Fabric-Switch

| Autor / Redakteur: Sarah Nollau / Andreas Donner

Mit dem Z9264-ON verfügen Anwender über eine offene Netzwerkinfrastruktur zur Unterstützung ihres virtuellen Cloud-Netzwerks.
Mit dem Z9264-ON verfügen Anwender über eine offene Netzwerkinfrastruktur zur Unterstützung ihres virtuellen Cloud-Netzwerks. (Bild: Dell EMC)

Dell EMC erweitert seine Z-Serie um einen neuen 100-GbE-Fabric-Switch. Der Z9264F-ON unterstützt das Open Networking von Dell EMC und ist seit dem 31. August weltweit verfügbar. Auf der VMworld-Americas in Las Vegas wurde er vorgestellt.

Dell EMC stellt einen neuen 100-GbE-Fabric-Switch seiner Z-Serie vor. Die Networking-Plattform Z9264F-ON ist mit einem Ethernet-Switch-Chipsatz StrataXGS Tomahawk II von Broadcom ausgestattet und arbeitet mit einer Übertragungsrate von 6,4 Terabit/Sekunde. Sie bietet 64 Ports mit 100 GbE in einem 2HE-Formfaktor.

Die Plattform unterstützt das Dell EMC „Open Networking“. Das ermöglicht dem Käufer mehr Auswahl und Unabhängigkeit in seinen Kaufoptionen. Dies spielt vor allem bei der Umstellung auf Software Defined Networking (SDN) eine große Rolle, da die Optionen und Fähigkeiten von Netzwerk-Software mit der Umstellung stark zunehmen.

Kein Vendor-Lock-in

Dells Standard des Open Networking verhindert einen Vendor-Lock-in vom Rechenzentrum bis zum Netzwerkrand. Dell EMC hat die gesamte Produktlinie bei der Einführung des offenen Konzepts vor vier Jahren umgestellt. Für den Kunden bietet sich der Vorteil, nicht mehr von einer bestimmten Software oder Hardware abhängig sein zu müssen. Auch Open-Source-Software kann über das Open Networking zum Einsatz kommen.

Mit dem Z9264F-ON kann einerseits das OS10 Open Edition Package von Dell EMC, das auf der OpenSwitch-Software der Linux Foundation basiert, ausgeführt werden. Alternativ können frei verfügbare Versionen von OpenSwitch oder Sonic aus dem Open Compute Project heruntergeladen werden.

Kooperation mit VMware

Mit dem Z9264F-ON ist in Kombination mit Dell-Software oder Partnern der Aufbau einer flexiblen und leistungsfähigen physischen Netzwerkinfrastruktur möglich. Das Zusammenfügen eines physischen Netzwerks mit einem virtuellen Netzwerk ermöglicht es, virtuelle Maschinen und Container miteinander zu verbinden und ein somit ein Software-definiertes Rechenzentrum zu schaffen. Hierfür arbeitet Dell mit VMware zusammen und bietet Automatisierungslösungen zur Reduzierung von Kosten und Komplexität.

„Das mit VMware NSX aufgebaute Virtual Cloud Network ermöglicht es Kunden, eine durchgängige Software-basierte Netzwerkarchitektur zu erstellen, die allgegenwärtig, offen, programmierbar und standardmäßig sicher ist, und die Dienste für Anwendungen und Daten unabhängig vom jeweiligen Standort bereitstellen kann“, so Peder Ulander, Vice President of Product Marketing, Networking and Security Business Unit, VMware.

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