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Mit Groupware öffentliche Kontakte ins Teamwork holen Open Exchange trifft Mozilla, Webmail-Accounts und soziale Netze

| Redakteur: Ulrike Ostler

Es ist nun einfacher als je zuvor, externe E-Mail-Accounts und -Dienste in die Collaboration-Software von Open Xchange zu integrieren, teilt der Hersteller mit. Das betrifft Outlook, Apple Mail sowie die native Apple-Applikationen iCal und Adress Book sowie Mozilla Thunderbird. Darüber hinaus lassen sich Kontaktdaten aus sozialen Netzwerken wie Xing, LinkedIn und Facebook importieren.

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Die aktuelle Version von Open Xchange birgt einige Überraschungen – unter anderem Kontakt zum Thunderbird
Die aktuelle Version von Open Xchange birgt einige Überraschungen – unter anderem Kontakt zum Thunderbird
( Archiv: Vogel Business Media )

Generell verbindet die Groupware mit der Bezeichnung „Open Xchange“ E-Mail, Termin-, Kontakt- und Aufgabenverwaltung mit einem Dokumenten-Management in einer integrierten Anwendung. Unternehmensrelevante Dokumente werden zentral gespeichert und aktualisiert. Sämtliche Daten lassen sich über eine Ajax-Oberfläche mit dem intuitiven Webclient bearbeiten.

Die aktuelle Version „Open-Xchange 6.14“ bietet nach dem Start der Anwendung einen Konfigurationsassistenten an, der die Anwender in vier Schritten bei den wichtigsten Eingaben begleitet. Sie müssen dafür E-Mail-Adresse und Passwort eingeben. Dann landen die E-Mails aus externen Accounts bei GMX, Web.de, Google oder Yahoo direkt im Open-Xchange Posteingang.

Ebenso lassen sich Kontaktdaten von Xing, Facebook oder LinkedIn in die persönlichen Open-Xchange Adressbücher kopieren, wo sie bei Änderungen im Social Network ebenfalls aktualisiert werden. Schließlich unterstützt der Software-Wizard die Anwender bei der Konfiguration von Smartphones, die unterwegs jederzeit für Zugriff auf die E-Mails, Kontaktdaten und Termine des Open-Xchange Servers sorgen.

Mit Sicherheit

Rafael Laguna, CEO von Open-Xchange, beruhigt Anwender, die sich dabei vor Gefahren aus sozialen Netzen fürchten: „Indem Open-Xchange ausschließlich offene und standardisierte Dateiformate verwendet, können die Anwender bedenkenlos Social Networks nutzen, ohne Gefahr zu laufen, in Abhängigkeit zu geraten.“

Die Collaboration-Software Open-Xchange wird nach Herstellerangaben weltweit von über 15 Millionen Anwendern als Installationssoftware oder Software-as-a-Service (SaaS) eingesetzt. Unternehmen, die einen Open-Xchange Server betreiben, erhalten das Update im Rahmen ihrer Software-Maintenance. Nutzer der SaaS-Lösung von Open-Xchange bekommen die Neuerungen mit der Installation des Updates durch die Service Provider.

Weitere Funktionen der Version 6.14 im Überblick:

  • Erweiterte Funktionalität des Team-Kalenders zur optimierten Abstimmung von Gruppenterminen
  • Neue Farbgebung und Icons verbessern Benutzerkomfort der Ajax-basierten Benutzeroberfläche
  • Neue Online-Hilfe und Benutzerhandbücher
  • Verbesserter „OXtender“ zur Anbindung von Microsoft Outlook

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Neu ist auch die Unterstützung der Software Mozilla Thunderbird, die für die Betriebssysteme Windows, Linux, MacOS X, BSD und Solaris kostenfrei verfügbar ist. Der unter der GPL (GNU General Public License) veröffentlichte „Community OXtender for Thunderbird“ sorgt jetzt die Synchronisierung von Kalender- und Kontaktdaten zwischen einem Open-Xchange Server und Thunderbird.

Da auch die E-Mails zwischen dem Open-Xchange Server und Thunderbird übertragen werden, steht ein vollwertiger Client für Nutzer zur Verfügung, die E-Mails, Kontakt- und Adressdaten auch offline bearbeiten möchten. Entwickelt und gepflegt wird die Software vom Open-Xchange Business PartnerFusionworkx. (Weiterführende Informationen zum Projekt Thunderbirderhalten Sie auf der offiziellen Seite.

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