Alcatel-Lucent Enterprise automatisiert Netzwerkbetrieb

OmniSwitches liefern Intelligent Fabric

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Mit der Intelligent-Fabric-Technologie unterstützt Alcatel-Lucent Enterprise konvergente Campus-Netzwerke sowie Data Center Switching.
Mit der Intelligent-Fabric-Technologie unterstützt Alcatel-Lucent Enterprise konvergente Campus-Netzwerke sowie Data Center Switching. (Bild: Alcatel-Lucent Enterprise)

Per Intelligent Fabric will Alcatel-Lucent Enterprise den Netzwerkbetrieb automatisieren und vereinfachen. Jetzt ist die Technik für OmniSwitch 6900 und OmniSwitch 10K verfügbar; ein Upgrade für OmniSwitch 6860 soll folgen.

Mit der „Intelligent-Fabric-Technologie“ von Alcatel-Lucent Enterprise sollen Unternehmen alle Anforderungen ihrer Netzwerkinfrastruktur mit einem einheitlichen Ansatz abdecken. Der Anbieter wirbt mit vereinfachtem Netzwerk-Design, mehr Interoperabilität sowie unkomplizierter Installation per Plug & Play oder automatischer Neukonfiguration. Jetzt macht der Hersteller die Funktionen für Systeme der OmniSwitch-Reihe verfügbar.

Für die Plattformen OmniSwitch 6900 und OmniSwitch 10K ist die Intelligent Fabric ab sofort zu haben. Den OmniSwitch 6860 will Alcatel-Lucent Enterprise im Laufe des Jahres mit einem entsprechenden Software-Upgrade versorgen.

Als wichtigste Elemente der Intelligent Fabric nennt der Anbieter:

  • Automatisierung, inklusive Funktionen für „Self Configuration“, "Self Attachment" und „Self Healing“. So erkenne das System beispielsweise neue, ausgetauschte oder an einen anderen Standort verbrachte Switches, Applikationen, Endgeräte sowie Server und aktualisiert automatisch die Konfiguration.
  • VXLAN Hardware Gateway – Kunden, die ihre Applikations-Infrastruktur mit der VXLAN-Technologie managen, müssen sowohl die physische als auch die virtuelle Welt berücksichtigen. Der kürzlich angekündigte Alcatel-Lucent OmniSwitch 6900-Q32 bietet ein integriertes VXLAN-Hardware-Gateway, das diese beiden Welten verbindet.
  • VXLAN-Overlay und Quality of Service – VXLAN erstellt eine virtuelle Welt auf der physischen Infrastruktur und bietet damit eine flexible Umgebung für Applikationen, die auf virtuellen Maschinen (VMs) laufen. Die Intelligent-Fabric-Technologie identifiziert die VMs im VXLAN automatisch. Damit erhalte die IT den Gesamtüberblick über Applikationen im physischen wie im VXLAN-Netzwerk und die Werkzeuge für Quality of Service, Sicherheit und Priorisierung.
  • Virtual Network Profile – Die Intelligent-Fabric-Technologie stellt den VMs in einer VXLAN-Umgebung das seit 2011 verfügbare Virtual Network Profile (VNP) zur Verfügung. Das VNP enthält Informationen – bezüglich Quality of Service, Priorisierung und Sicherheit – darüber, wie das Netzwerk den Datenverkehr von einer virtuellen Maschine behandeln soll. Wenn neue Applikationen hinzugefügt oder verschoben werden, erkennt die Intelligent Fabric dynamisch die Applikationen im VXLAN oder im physischen Netzwerk und erstellt das Virtual Network Profile und die Services im Netz. Die VNP-Funktion ist jetzt auch für Secure Virtual Machines verfügbar.
  • SDN-Kompatibilität – Um die Migration zu einer SDN-Umgebung zu vereinfachen, unterstützt die Intelligent-Fabric-Technologie Openflow 1.3, das OpenStack-Plugin, RESTful-APIs und eingebettetes Python-Scripting.
  • Management der Intelligent-Fabric-Technologie – Das Netzwerk-Management OmniVista 2.500 biete vollständige Übersicht über das Netzwerk und seine Endgeräte und Applikationen. Ein Tool für Predictive Network Analytics helfe IT-Teams, ihre künftigen Kapazitätsanforderungen analysieren.

Zeus Kerravala, Gründer, ZK Research, meint: „Die neue Alcatel-Lucent Enterprise Intelligent Fabric erleichtert IT-Abteilungen das Leben, da sie nun neue Services in Minuten, und nicht in Stunden, hinzufügen können. Das führt zu erheblichen Einsparungen an Zeit, Ressourcen und Ausgaben und hilft der IT, schnell die Business-Anforderungen zu erfüllen. Die Intelligent Fabric ist das Netzwerk der Zukunft.“

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