Neue Gruppenfunktionen für Office 365

Office 365 unterstützt Vernetzung von Projektteams

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Office 365 ermöglicht es Gruppenmitgliedern, aus ihrer Mailbox heraus direkt mit anderen Kollegen zu chatten.
Office 365 ermöglicht es Gruppenmitgliedern, aus ihrer Mailbox heraus direkt mit anderen Kollegen zu chatten. (Bild: Microsoft)

Die ab sofort verfügbaren Gruppenfunktionen in Microsoft Office 365 sollen die Zusammenarbeit innerhalb von Projektteams über Abteilungsgrenzen hinweg vereinfachen. Die gesamte Kommunikation innerhalb der Gruppen sei über die Outlook Web App einsehbar und könne von hier aus geführt werden.

In Microsoft Office 365 sollen sich Gruppen ab sofort direkt mit der Outlook Web App (OWA) erstellen lassen. Dabei hätten Mitarbeiter die Wahl, ob sie eine für alle frei zugängliche Gruppe gründen oder eine, auf die nur Gruppenmitglieder Zugriff haben. Die neuen Gruppenfunktionen umfassen Microsoft zufolge auch einen Kalender, auf den alle im Team Zugriff haben und von dem aus Termine für Meetings und Events verwaltet werden können, sowie die Möglichkeit, eine gemeinsame Dokumentenbibliothek anzulegen und zu nutzen.

Mit Kollegen in Kontakt

Mitarbeiter eines Projektteams können laut Microsoft Funktionen wie Feed, Kalender, Dokumentenbibliothek und Inbox für neue Nachrichten über beliebige Geräte und von jedem Ort aus verwenden. Außerdem seien alle für die Zusammenarbeit wichtigen Funktionen in Office 365 – Exchange, Sharepoint Online und Onedrive for Business – innerhalb von Dokumenten nutzbar. So könnten Mitarbeiter künftig ihre Gruppen auch in den Outlook-Web-Applikationen verfolgen und aus ihrer Mailbox heraus direkt mit anderen Kollegen chatten.

Geplante Integration von Yammer und Outlook

Microsoft plant die Integration von Yammer und der Desktop-Version von Outlook, sodass es künftig keine Notwendigkeit mehr gebe, zwischen unterschiedlichen Tools zu wechseln, um innerhalb von Teams zu kommunizieren und Dokumente zu teilen. Die Zusammenarbeit werde dann aus der jeweils gewohnten und bevorzugten Anwendung heraus erfolgen. Mit den Office-Gruppenfunktionen soll auch das Verwalten von Zugriffsberechtigungen in den einzelnen Systemen der Vergangenheit angehören und sich zukünftig auf die Mitgliedschaft in einer Gruppe beschränken.

Der Schutz wichtiger Unternehmensdaten soll weiter bestehen. Diese lassen sich, so Microsoft, in geschlossenen, privaten Gruppen verwalten, auf die nur bestimmte Nutzer Zugriff haben.

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