Next Generation Bürosoftware von Microsoft als Cloud Service

Office 365 – der feine Unterschied

19.05.2011 | Autor / Redakteur: Axel Oppermann / Florian Karlstetter

Microsoft Office 365: von jedem Ort nutzbare vorkonfigurierte Bürosoftware mit Kollaboration-Funktionen als Service mit monatlicher Abrechnung.
Microsoft Office 365: von jedem Ort nutzbare vorkonfigurierte Bürosoftware mit Kollaboration-Funktionen als Service mit monatlicher Abrechnung.

Zwar wird oftmals kolportiert, dass es sich bei Office 365 im Kern nur um ein Upgrade und eine neu verpackte Version des durchaus erfolgreichen Vorgängers BPOS (Business Productivity Online Suite) handelt. Doch dies wäre nur die halbe Wahrheit. Die BPOS zugrundeliegende Technologie (respektive Produkte), wurde nie unter der Prämisse entwickelt, als Cloud-Lösung bereitgestellt zu werden. Vielmehr wurde das Produktbündel als multi-talentierter Kontrapunkt zu den Aktivitäten von Google in den Markt getragen. „Office 365“ hingegen kann nahezu als „Wunschkind“ tituliert werden, welches dezidiert für das Bereitstellungsmodell Cloud Computing bzw. (SaaS) entwickelt wurde.

Die Zielsetzungen, die mit dem Einsatz von SaaS-basierten Produktivitätslösungen in Verbindung gebracht werden, sind die Senkung der IT-Kosten, verbesserte Flexibilität und Agilität sowie die Qualitätssteigerung der IT. Gleichfalls sollen bisher IT-ferne Mitarbeiter in die IT-basierten Arbeitsprozesse integriert werden. Dabei ist das Thema „Senkung der IT-Kosten“ allerdings differenziert zu betrachten. Vielen IT-Entscheidern ist klar, dass es durch den Einsatz von Office 365 (oder ähnlichen Produkten) nicht zu einer nachhaltigen Kostensenkung kommt. Konkretes Ziel ist es vielmehr hohe Investitionskosten in kontinuierliche und berechenbare operative Kosten zu transferieren. Gleichfalls soll eine, an die individuellen Workloads der Mitarbeiter angepasste, bedarfsgerechte Bereitstellung von Lösungen erfolgen.

Microsoft reagiert auf diese Anforderungen mit unterschiedlichen Serviceplänen und Leistungskombinationen. Diese reichen von rudimentären Mail- und Kollaborationskomponenten bis hin zum „Rundumsorglos-Paket“ mit „Office Pro Plus Client“. Neben dem Gesamtsystem bietet Microsoft aber weiterhin die Möglichkeit, auch nur einzelne Programme zu nutzen, das Office an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Somit hängen die monatlichen Kosten nicht nur von der Nutzerzahl, sondern auch von den gebuchten Anwendungen ab. Hierdurch werden die Interessen von kleinen und mittelständischen Unternehmen genauso befriedigt, wie Anforderungen von „großen“ Anwendern mit Tausenden von Nutzern.

Warum Office 365?

„Office 365“ ist ein Konzept, welches Anforderungen von Anwendern, Entwicklern und Administratoren umfassend erfüllen soll. Dabei braucht ein Vergleich, hinsichtlich der Preise oder Funktionalitäten, mit einer IBM oder den Businessangeboten von Google, keineswegs gescheut zu werden. Microsoft wird mit Office 365 die Lücke zwischen On-premises Eigenschaften und den Services deutlich schließen, und so den Anforderungen der Anwender nachdrücklich gerecht werden. Das optimierte User Interface, vereinfachte Bedienung und zusätzliche Funktionalitäten bringen erheblichen Nutzen.

Vom Autor dieses Artikels durchgeführte Tests mit der Betaversion lassen auf ein geschmeidiges Arbeiten deuten (siehe Kommentar im Kasten auf der letzten Seite). Für Freiberufler und kleinere Unternehmen besteht der Nutzen darin, ohne große Kosten ein konsistentes System nutzen zu können. Die Leistungen werden gemietet und können unmittelbar genutzt werden. Lange Einführungszyklen können maßgeblich verkürzt werden.

Ergänzendes zum Thema
 

Infobox: „Zukunft ist jetzt“

Mittelständische Unternehmen und Konzerne können „Office 365“ flächendeckend oder auf Abteilungsebene einsetzen und so ihre Anforderungen an IT extrem individuell decken. Dabei werden die Services pro Nutzer bestellt und monatlich abgerechnet. Hierzu bietet Microsoft unterschiedliche Servicepläne an.

weiter mit: Versionen und Servicepläne von Office 365 im Überblick

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