Ansatz für dynamische Scale-out-Architektur

Offene, softwarebasierte Visibility-Infrastrukturen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die MLXe Packet Broker wurden Brocade zufolge entwickelt, um die Anforderungen der Tier-1-Anbieter an Dichte, Performance und Programmierbarkeit zu erfüllen.
Die MLXe Packet Broker wurden Brocade zufolge entwickelt, um die Anforderungen der Tier-1-Anbieter an Dichte, Performance und Programmierbarkeit zu erfüllen. (Bild: Brocade)

Brocades Lösungen für mehr Network Visibility sollen Mobilfunkbetreibern helfen, wichtige Einblicke in ihren Netzwerkverkehr zu gewinnen, und den Übergang von einer geschlossenen, monolithischen hin zu einer softwarebasierten, offenen und verteilten Infrastruktur unterstützen.

Mithilfe einer offenen und softwarezentrierten Architektur möchte Brocade die heute in Mobile-Packet-Core-Netzen genutzten Visibility-Infrastrukturen neu definieren. Mobilfunkbetreiber sollen die Möglichkeit erhalten, schneller eine agile Infrastruktur zu schaffen, die dem explosiven Datenwachstum und den Kapazitätsanforderungen von 4G/LTE-Netzwerken ebenso gewachsen sei wie denen künftiger 5G-Netzwerke.

Brocade zufolge geraten Mobilfunkbetreiber zunehmend unter Druck, da dem rückläufigen Durchschnittserlös pro Kunde bei den Sprachdiensten kein ausreichendes Wachstum bei den mobilen Daten gegenübersteht. Der gleichzeitige Boom sogenannter Over-The-Top-Services (OTT) treibe die Anforderungen an Netzwerkkapazität und Performance weiter in die Höhe. Dieser Trend führe dazu, dass viele Anbieter ihre 4G/LTE-Netzwerke weiter ausbauen und sich schon jetzt auf die Inbetriebnahme von 5G-Lösungen vorbereiten. In dieser Übergangsphase seien Mobilfunkbetreiber immer mehr auf Visibility und Analytik angewiesen, um einerseits die Kosten im Griff zu behalten und andererseits neue Premium-Services zu lancieren und zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Herkömmliche Visibility-Infrastrukturen seien jedoch nicht in der Lage, die neueste Generation mobiler Netzwerke zu unterstützen.

Dieser Herausforderung setzt Brocade den Bau einer offenen, softwarebasierten Visibility-Infrastruktur entgegen. Die Brocade-Network-Visibility-Produktfamilie besteht aus:

  • MLXe Packet Broker und ICX Packet Broker: Die Serie soll die Anforderungen der Tier-1-Anbieter an Dichte, Performance und Programmierbarkeit erfüllen.
  • Virtual Packet Broker: Brocade zufolge der erste virtuelle TAP/Packet Broker der Branche für vEPC-Umgebungen mit vollem Funktionalitätsspektrum.
  • Session Director: Die softwarebasierte Trennung mobiler Datenströme innerhalb des Visibility-Netzwerks soll eine maximale Skalierbarkeit, die Programmierbarkeit von Packet Brokern in Echtzeit und mehr Netzwerkintelligenz ermöglichen.
  • Packet Probes: Mithilfe softwarebasierter, skalierbarer Wire-Speed-Paketverarbeitungsengines, die Carrier- und Kontroll-Traffic decodieren und reduzieren, sollen sich die für die Netzwerküberwachung und die Entwicklung von Analytiklösungen essenziellen Metadaten extrahieren und bereitstellen lassen.
  • Visibility Manager: Die Anwendung dient der zentralen Verwaltung der gesamten Brocade-Network-Visibility-Lösung.
  • Open APIs: Schnittstellen für die Anwendungsprogrammierung zwischen Brocade Modulen und Fremdkomponenten sollen auf jeder Ebene der Visibility-Infrastruktur für eine freie Wahl sorgen.

Diese kombinierte Lösung transformiere die Visibility-Infrastruktur von Mobilfunkbetreibern und eröffne ihnen mehr Agilität und Wahlmöglichkeiten. Dank des softwarebasierten Ansatzes ließen sich zudem die Packet Broker in Echtzeit programmieren und eine dynamische Scale-out-Architektur schaffen, die Brocade zufolge je Packet Core 100 Mio. Abonnenten unterstützt.

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