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U-S-C-Umfrage 2014 Nur jedes Dritte Unternehmen prüft seine Software-Lizenzen jährlich

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Das Beratungsunternehmen U-S-C befragte Unternehmen nach ihrem Umgang mit Software-Lizenzen – mit teilweise überraschenden Ergebnissen. So scheinen häufig die Folgen falscher Lizenzierung verdrängt zu werden.

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Eine Unter- oder Falschlizenzierung kann für Unternehmen teuert werden.
Eine Unter- oder Falschlizenzierung kann für Unternehmen teuert werden.
( © Arsgera - Fotolia)

Bei der U-S-C Umfrage 2014 „Software Asset Management (SAM) – wie wichtig ist dem Mittelstand richtige Software-Lizenzierung?“ wurden mehr als 3.000 Geschäftskunden aus IT-Abteilungen mittelständischer Betriebe befragt.

„Wir waren überrascht, dass 28 Prozent der Befragten angaben, ihren Lizenzbereich noch nie geprüft zu haben“, erklärt U-S-C-Geschäftsführer Peter Reiner. „37 Prozent meinten rein reaktiv vorzugehen, also erst bei konkreter Aufforderung zum Lizenz-Audit. Im Falle einer Unter- oder Falschlizenzierung kann das in vielen Fällen zu spät sein!“

Folgen falscher Lizenzierung werden unterschätzt

Die Folgen falscher Lizenzierung scheinen verdrängt zu werden. 33 Prozent der Befragten glauben, dass man sich mit dem Hersteller einigen und im Bedarfsfall schnell und kostengünstig nachlizenzieren kann. „Ein fataler Irrglaube“, appeliert U-S-C-Geschäftsführer Walter Lang. „Für manche Betriebe gab es hier schon ein teures Erwachen.“ Nur 68 Prozent der Umfrage-Teilnehmer war außerdem bekannt, dass in einem solchen Fall der Geschäftsführer haftet.

33 Prozent der befragten glauben, dass sie sich bei einer Unter- oder Falschlizenzierung mit dem Hersteller einigen können – laut U-S-C ein Irrglaube.
33 Prozent der befragten glauben, dass sie sich bei einer Unter- oder Falschlizenzierung mit dem Hersteller einigen können – laut U-S-C ein Irrglaube.
(Bild: U-S-C)

Hohe Selbsteinschätzung

46 Prozent der Befragten sind der Meinung, ihr Lizenzwissen liege im guten Durchschnitt, 32 Prozent halten es für noch ausreichend. „Unsere Erfahrung in der Praxis zeigt hier allerdings ein ganz anderes Bild“, betont Reiner. „Kein Wunder, da die Lizenz-Bedingungen durch Cloud-Lösungen und Virtualisierung von IT-Umgebungen sehr viel komplizierter und undurchsichtiger geworden sind als viele IT-Verantwortliche vermuten. Einen Experten hinzuziehen ist meist sehr sinnvoll.“

Diskretion und kundenorientierte Beratung

Auf die Frage „Worauf würden Sie bei einer SAM-Lizenz-Beratung besonderen Wert legen?“ (Mehrfachnennung möglich) erhielt die Antwort „Diskretion gegenüber dem Hersteller“ (72 Prozent) die meisten Treffer. „Das hat uns natürlich besonders gefreut, denn U-S-C ist einer der wenigen Anbieter, der als unabhängiger SAM-Lizenzberater absolut frei von Herstellervorgaben und Reporting-Auflagen ausschließlich kundenorientierte Lizenz-Beratung anbieten kann“, so Reiner.

„Angesichts unserer Umfrage-Ergebnisse überrascht es uns nicht, dass Microsoft mit den Lizenz-Audits in 2013 zusätzliche Umsätze von circa 300 Millionen machen konnte“, ergänzt Lang. „Wir können an alle mittelständischen Betriebe nur dringend appellieren, ihren Software-Lizenz-Bereich in Ordnung zu bringen bevor sie in einer akuten Audit-Situation sind.“

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