Selbst-Management-Ratgeber prägt Groupwise 8

Novell schafft individuelle, interaktive Cross-Plattform-Arbeitsbereiche

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Nun liefert Novell den Groupwise-Anwendern ein paar Gründe mehr, bei der Stange zu bleiben. Denn auch in den klassischen Office-Anwendungen gibt es Verbesserungspotenzial und Möglichkeiten die Produktivität des Einzelnen und kompletter Teams zu steigern.

„Wir haben uns bei der Entwicklung von Version 8 stark an den Empfehlungen von David Allen orientiert“, erläutert Kai Reichert, Technology Sales Specialist Business Unit Workgroup bei Novell. Der deutsche Titel des Buchs von David Allen lautet „Wie ich die Dinge geregelt kriege, Selbstmanagement für den Alltag.“

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Das Buch beschäftigt sich damit, warum viele Menschen vor allem in verantwortungsvollen Berufen und leitenden Funktionen vor lauter Arbeit kaum noch zum Arbeiten kommen. David Allen schlägt konkrete Gegenmaßnahmen vor.

Dazu gehört es etwa, den Eingangspostkorb, „Inbox“, stets zu leeren. „Leider funktioniert ein Eingangskorb nicht einfach deswegen, weil man ihn hat“, heißt es in seinem Buch. Der Rat: „Sie sollten sich so viele Eingangskörbe wie nötig und so wenig wie möglich zulegen.“ Eine erste Unterscheidung ist etwa „Müll“, „Erledigen“, „delegieren“. Dabei ist Müll, etwas, das nicht mehr gebraucht wird, etwas, das sich im Moment nicht erledigen lässt, aber vielleicht später, und potenziell nützliche Informationen, die vielleicht später gebraucht werden und deshalb zu speichern sind.

Müll in der E-Mail

Erledigen bedeutet im Verständnis von Allen: „Erfordert eine Handlung weniger als zwei Minuten, sollten sie sofort erledigt werden.“ Erfordert eine Handlung mehr als zwei Minuten, muss sich jeder Fragen: „Bin ich derjenige, der das erledigen muss? Schon ist der Frager beim Delegieren.

Verschieben und vielleicht später mach- oder brauchbar, erfordert weitere Fächer und vielleicht Erinnerungen, zum Teil müssen aber auch Projekte angelegt werden.

Zu den Projekten gehören Materialien und Projektschritte. Die wiederum sind zeitunabhängig oder Uhrzeit- oder Kalendertag-abhängig oder erfordern auf bestimmte Tage bezogene Informationen und oder Personen.

Groupwise 8 erlaubt es den Nutzern, verschiedene Kalender einzurichten und zu führen, etwa private und geschäftliche Termine, Urlaub sowie unterschiedliche Gruppenkalender – zum Beispiel Projekt-spezifisch. Für einen Abgleich der Termine, können die Kalender, unterschiedlich eingefärbt, quasi übereinandergelegt werden. So lässt sich auf einen Blick erfassen, wo noch Platz ist und wo Konflikte entstehen. Ressourcen, wichtige Arbeitsschritte und vorab zu erledigende Aufgaben, Kontaktdaten von involvierten Personen lassen sich quasi per Knopfdruck Daten und Uhrzeiten zuordnen. (Archiv: Vogel Business Media)

Mit der Version 8 hat Novell das übergreifende Arbeiten mit dem E-Mail-, Kalender- und Kontakt-Management wesentlich vereinfacht. Die Anwender können sich nun ein indiviuelles Dashbord zusammenstellen, das es erlaubt, neben den traditionellen Tools wie e-Mail, Kalenderfunktionen, Kontakte und Aufgabenlisten auch beliebte Web-2.0-Applikationen wie Team Workspaces, Blogs und RSS Feeds zu nutzen. Alle relevanten Informationen sind damit zentral an einer Stelle verfügbar.

weiter mit: Mehr Kontakt-Management als Adressensammlung

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