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Liquid Core Architektur und als Cloud organisierte Kernnetze Nokia Siemens Networks umwirbt Carrier

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit einer Erfolgsmeldung wirbt Nokia Siemens Networking für die eigenen Mobilfunkinfrastrukturlösungen: Demnach werden bis zu einer Millarde Endanwender per NSN Packet Core versorgt.

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Carrier weisen Netzwerkressourcen mit Liquid Core flexibel zu.
Carrier weisen Netzwerkressourcen mit Liquid Core flexibel zu.

Nokia Siemens Networks (NSN) positioniert sich selbst als führender Ausrüster für einem Mobilfunkmarkt mit stark wachsenden Breitbandanforderungen. Zur Bestätigung verweist der Hersteller dabei auf eine Packet-Core-Kundschaft von weltweit über 285 Netzbetreibern aus 115 Ländern. Davon nutzten wiederum mehr als 100 die für LTE vorbereitete Lösung Liquid Core. Mit diesen Installationen könnten aktuell bis zu einer Milliarde Endnutzer bedient werden.

Die Liquid Core Architektur helfe Telekommunikationsbetreibern dabei, auch unvorhersehbare Datenaufkommen zu bearbeiten. Netzwerkressourcen und Kapazitäten lassen sich flexibel zuweisen – sagt NSN und verspricht wahre Effizienzsprünge. Verglichen mit herkömmlichen Architekturen sollen Netzbetreiber den Platzbedarf ihrer Systeme so um bis zu 80 Prozent reduzieren; Energiekosten ließen sich um 65 Prozent drücken.

Die von NSN angebotenen Packet-Core-Lösungen unterstützen verschiedene Funkstandards. Explizit nennt der Hersteller HSM/EDGE, HSPA/HSPA+ sowie WiFi und LTE/LTE-Advanced. Einmal installiert können Carrier die Lösungen schrittweise und per Software Upgrade an neue Anforderungen anpassen.

Des Weiteren könnten Netzbetreiber ihre Kernnetze als Cloud organisieren und Ressourcen nach Bedarf zuweisen. Rechenzeit kann so beispielsweise zwischen LTE-ready Packet Core, IP Multimedia Subsystem (IMS) oder Mobile Softswitching System aufgeteilt werden.

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