Richtfunkstrecken, Leistungstests und Funkturmwartung

Nokia Networks plant mit Drohnen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Bei den Machbarkeitstests nutzte Nokia Networks die Drohnen offenbar auch als Werbeträger.
Bei den Machbarkeitstests nutzte Nokia Networks die Drohnen offenbar auch als Werbeträger. (Bild: Nokia Networks)

Nokia Networks plant und testet drahtlose Zugangsnetze mit Hilfe von Drohnen: Die ferngesteuerten Fluggeräte sammeln Netzwerkdaten, inspizieren Funktürme und suchen nach pefekten Richtfunkstrecken.

Mit Drohnen will Nokias Infrastruktursparte Zugangsnetze effizienter und sicherer als bisher planen, testen und warten. Folgende Einsatzgebiete skizziert der Ausrüster:

  • Im Dubai International Stadium hat Nokia Drohnen aufsteigen lassen, um Netzwerkdaten und Leistungskennzahlen zu sammeln. Die Fluggeräte des Modells INSPIRE1 haben dabei Smartphones transportiert, auf denen die TEMS Pocket Software von Ascom Network Testing lief. Automatisch gesammelte Testdaten wurden an einen Server weitergeleitet und konnten sofort von Nokia Networks' Global Delivery Center (GDC) verarbeitet werden. Der Machbarkeitsnachweis habe gezeigt: Drohnen können Gebiete schneller als herkömmliche Begehungen abdecken und sind damit effizienter.
  • Das Modell MICRODRONES md4-1000 hat Nokia Networks derweil genutzt, um Funktürme zu inspizieren – traditionell eine Aufgabe kletternder Servicetechniker. Anders als diese sollen die Quadcopter auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen aufsteigen und qualitativ hochwertige Prüfungen erlauben. Per Videostreaming lasse sich dabei auch die Güte installierter Funkkomponenten überwachen.
  • Mit MICRODRONES md4-1000 hat Nokia Networks zudem Sichtprüfungen (Line of Sight, LoS) für Richtfunkstrecken durchgeführt – um die optimale Position und Höhe für geplante Antennen zu finden.

Bei den Versuchen kooperierte Nokia Networks mit dem Service Provider du sowie Dubai Sports City, Ascom Network Testing, DroneWorks FZ LLC und Secutronic FZE.

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