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Glasfaser-Backbone steigert Kapazität Nexgen Networks skaliert weltweit über Equinix

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit der Einrichtung neuer PoPs (Points of Presence) der Nexgen-Infrastruktur in den Equinix-Rechenzentren Tokio und Frankfurt am Main verfolgt Nexgen Networks das Ziel, globalen Unternehmen eine extrem verzögerungsarme Verbindung zwischen Europa und Asien anbieten zu können.

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Equinix betreibt nach eigenen Angaben mehr als 100 IBX-Rechenzentren (International Business Exchange) in 33 Märkten.
Equinix betreibt nach eigenen Angaben mehr als 100 IBX-Rechenzentren (International Business Exchange) in 33 Märkten.
(Bild: Equinix)

Nexgen Networks, weltweiter Anbieter von Hochgeschwindigkeits-Glasfaser-Services, nutzt die globale Verfügbarkeit der IBX-Rechenzentren von Equinix, um Präsenzen in vielen Metropolen internationaler Märkte, beispielsweise in Chicago, New York City, London, Philadelphia und erst kürzlich in Tokio (TY3) und Frankfurt am Main (FR2), aufzubauen.

Das Rechenzentrum FR2 in Frankfurt am Main gehört Equinix zufolge – teilweise dank einer Partnerschaft mit DE-CIX Frankfurt – zu den Rechenzentren mit der weltweit höchsten Carrier-Dichte. Nexgens Präsenz in FR2 sei ein weiterer wesentlicher Schritt, um seinen Kunden sicheren Zugang auch zu hochkritischen Infrastrukturen in den wirtschaftlichen und finanziellen Schlüsselzentren der Welt zu eröffnen. Zudem biete diese Präsenz Nexgen und seinen Kunden Zugriff auf die direkte und gebührenfreie IP-Interconnection-Infrastruktur in Deutschland.

Im Rechenzentrum TY3 in Tokio könne Nexgen in Zukunft lokale oder regionale 10-GBit/s-Wellenlängen- und traditionelle Ethernet-Services sowie Verbindungen von TY3 über die RJCN/TEA- und PC1-Routen anbieten. Diese seien besonders für finanzielle Institutionen wichtig, die Verbindungen mit geringer Verzögerung zu den Aktien- und Optionsmärkten Europas und den USA benötigten. Zusätzlich könnten Nexgen-Kunden auf Premium-Colocation-, Interconnection- und Support-Dienstleistungen direkt im Rechenzentrum zugreifen. Dieser Peering- und Exchange-Punkt der asiatisch-pazifischen Region besitze Verbindungen zu den Finanzhandelsplätzen Tokyo Financial Exchange (TFX) und Tokyo Commodity Exchange (TOCOM).

Durch die zusätzliche Kapazität des Glasfaser-Backbones könne Nexgen Networks den wachsenden Bedarf globaler Unternehmen besser befriedigen. Deren Hybrid-Cloud-Infrastrukturen seien auf bis zu 100 GBit/s schnelle Verbindungen oder Transportmedien zwischen den Equinix-Rechenzentren und den Niederlassungen angewiesen. Unternehmen, die den Aufbau von Multi-Cloud-Architekturen erwägen, könnten das Cloud-Ökosystem von Equinix mit mehr als 500 Cloud-Services für sich nutzen und sich über die Equinix Cloud Exchange direkt mit Cloud-Providern wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Express Route und Google Cloud Platform verbinden.

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