Kundenportal für Zugriff auf Subscriptions, Patches und Updates

Neue Version: Suse Linux Enterprise 12

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Suse hat Linux Enterprise 12 auf die Leistungsanforderungen von Rechenzentren mit gemischten IT-Umgebungen zugeschnitten.
Suse hat Linux Enterprise 12 auf die Leistungsanforderungen von Rechenzentren mit gemischten IT-Umgebungen zugeschnitten. (Bild: Suse)

Die Version 12 von Suse Linux Enterprise umfasst neben dem zentralen Server-Bertriebssystem eine Software für erhöhte Verfügbarkeit und Geo Clustering, ein Virtual Machine Driver Pack sowie eine Erweiterung für Workstations. Außerdem wurde das Kundenportal neu gestaltet.

Für die Bereitstellung unternehmenskritischer IT-Services in physischen, virtuellen und cloudbasierenden Umgebungen wurde Suse Linux Enterprise Server, das Server-Betriebssystem für x86_64, IBM Power Systems und IBM System z, mit Funktionalitäten wie Full System Rollback, Live Kernel Patching und Software-Modulen ausgestattet. Sie sollen für einen unterbrechungsfreien Betrieb sorgen, die Effizienz erhöhen und eine schnelle Einführung von Open-Source-Neuerungen ermöglichen. Suse Linux Enterprise Server 12 unterstützt Linux-Container und enthält das Docker Framework als integralen Teil des Betriebssystems.

Suse Linux Enterprise Server nutzt die auf IBM-Power8-Prozessoren basierende Hardware-Optimierung, einschließlich der Unterstützung für Little-Endian-Linux-Applikationen, die gleichzeitig auf Multithreaded (SMT8)- und PowerKVM-Umgebungen laufen. Suse Linux Enterprise Server für System z verbessere die Workload-Leistung durch Instruction Set Exploitation für die letzten beiden Generationen von IBM-System-z-Prozessoren, liefere Unterstützung für die aktuellen kryptografischen Accelerators und den damit verbundenen Software-Stack und erleichtere operationale Aufgaben wie ein schnelleres DASD Formatting mit dasdfmt oder multiplen Point-to-Point-NETIUCV-Schnittstellen zwischen Linux auf System z und z/VM-Instanzen.

Die „Suse Linux Enterprise High Availability Extension“ sowie die „Geo Clustering für Suse Linux Enterprise High Availability Extension“ sollen die Verfügbarkeit von Services – physikalisch und virtuell, lokal und standortübergreifend – erhöhen und dabei beliebige Entfernungen unterstützen können. Für den Schutz geschäftskritischer Systeme stehen eine neue Webkonsole, aktualisierte OCFS2- und GFS2-File-System-Unterstützung sowie Updates in ReaR für Disaster Recovery zur Verfügung.

Das „Suse Linux Enterprise Virtual Machine Driver Pack“ soll die Leistung von Windows Virtual Machines auf Linux-Hosts steigern. Suse zufolge werden u.a. die Betriebssysteme Windows Server 2012 R2 und Windows 8.1 unterstützt.

Mit „Suse Linux Enterprise Desktop“ und der „Suse Linux Enterprise Workstation Extension“ sollen Anwender Server auch als voll funktionsfähige Entwicklungs-, Ingenieurs- oder Administrations-Workstations nutzen können.

Mit dem „Suse Customer Center“ gestaltete Suse ein Portal, über das Kunden zentral auf ihre Subscriptions, Patches und Updates zugreifen und diese verwalten können. Von dort aus sei auch die Kommunikation mit dem Suse-Kunden-Support möglich.

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