Eine Milliarde neue Mobilfunkkunden bis 2020

Neue Player, neue Nutzer – Herausforderungen für den TK-Markt

| Autor / Redakteur: Trevor Dearing / Andreas Donner

Sundar Pichai, Senior Vice President Products bei Google, stellte auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona die Idee eines firmeneigenen Mobilfunknetzes vor.
Sundar Pichai, Senior Vice President Products bei Google, stellte auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona die Idee eines firmeneigenen Mobilfunknetzes vor. (Bild: GSMA)

Auf dem Mobile World Congress 2015 stellte Google die Idee eines firmeneigenen Mobilfunknetzes vor, Facebook möchte mit „Internet.org“ den Internetausbau in Entwicklungsländer vorantreiben und eine GSMA-Studie sagt für 2020 eine Milliarde neuer Mobilfunkkunden voraus.

Die Ankündigungen von Google und Facebook haben das Zeug dazu, den Telekommunikationsmarkt richtig aufzurütteln; es stellen sich dadurch aber auch weitere Fragen darüber, wie mit dem Problem der rasant steigenden Nutzerzahlen in bereits nahezu ausgelasteten Netzwerken umzugehen ist. Die GSMA-Studie zeigt ganz klar, dass der Mobilfunkmarkt weiterhin wächst und es ist nicht überraschend, dass Internetgiganten wie Google und Facebook auf ihre ganz eigene Art und Weise versuchen, die dadurch entstehenden Möglichkeiten zu nutzen.

Natürlich muss man mit neuen Playern im Markt versuchen, sich von der Konkurrenz in seinen Services zu unterscheiden, man sollte aber in diesem speziellen Fall auch einen Plan parat haben, wie man sein Netzwerkmanagement gestaltet, um mit der schnell wachsenden Zahl an Mobilfunknutzern fertig zu werden.

Netzbetreiber nutzen hierzu modernste Technologien, mit deren Hilfe sie konkurrenzfähig bleiben und durch die sie ihren Nutzern jederzeit neue Services bieten können. Im Moment sind diese vor allem unter Stichworten wie VoIP, VoLTE, Netzwerkvirtualisierung und High-Speed-Networks zu finden – sie alle ermöglichen eine bessere Tonqualität, schnellere und dynamischere Services und bessere Konnektivität.

Werden aber alle diese neuen Technologien gemeinsam in bestehenden Netzen eingesetzt, stehen Betreiber oft vor Kompatibilitätsproblemen, überlasteten Bandbreiten oder dem Verlust von Datenpaketen und somit vor mehr Problemen als Nutzen.

Es ist also wichtig, dass man nicht nur neue Technologien einsetzen kann, man muss auch sein Netzwerk im Griff und vor allem im Blick haben, um mit neuen Marktteilnehmern um die große Zahl potenzieller neuer Kunden konkurrieren zu können.

Trevor Dearing.
Trevor Dearing. (Bild: Gigamon)

Dazu benötigt man effiziente Monitoring-, Management- und Security-Tools. Mangelnde Einblicke ins Netzwerk, verbunden mit dem Einsatz neuer Technologien, stellen eine zentrale Herausforderung dar, durch die viele Netzbetreiber bereits ihre bisherigen Vorteile gegenüber ihren Mitbewerbern schnell verspielt haben. Je mehr Überblick man aber über die Datenströme im Netzwerk hat, umso besser kann man neue Angebote für seine Kunden entwickeln und sich an die durch neue Technologien entstehenden Anforderungen anpassen.

Über den Autor

Trevor Dearing ist EMEA Marketing Director bei Gigamon.

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