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Generation 8 ab März verfügbar Neue HP-Proliant-Server machen den Admin weitgehend überflüssig

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Der IT-Hersteller HP kündigt für März die Generation 8 seiner Proliant-Server an. Die neuen x86-Systeme sollen viele Administrationsaufgaben automatisieren und so die Verfügbarkeit verbessern.

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Die neuen Proliant-Modelle werden als Tower-, Rack- und Blade-Server (Bild) ausgeliefert.
Die neuen Proliant-Modelle werden als Tower-, Rack- und Blade-Server (Bild) ausgeliefert.

Mit der neuen Generation 8 der Proliant-Server liefert HP die ersten Ergebnisse der Entwicklungsinitiative „Project Voyager“ aus. Die Vision hinter dem Projekt ist es, jeden Aspekt im Lebenszyklus eines Servers zu automatisieren. HP bringt die Rechner, die als Tower-, Rack- und Blade-Server ausgeliefert werden, im März auf den Markt. Der Hersteller stattet die ersten Modelle vermutlich mit den neusten Xeon-Server-Prozessoren von Intel aus, die ebenfalls für März erwartet werden.

Die Proliant-Server der Generation 8 (Gen8) automatisieren viele Administrationsaufgaben und sollen so die Verfügbarkeit erhöhen. Die x86-Systeme basieren auf der neuen Architektur „Proactive Insight“, die künftig die Grundlage des „Converged Infrastructure“-Konzepts von HP sein wird. Sie wurde im Rahmen von Project Voyager entwickelt, einer zweijährigen Forschungs- und Entwicklungs-Initiative, in die der Konzern 300 Millionen Dollar investiert.

Proactive Insight umfasst Hard- und Software für die Automatisierung des Server-Lebenszyklus'. Die Architektur liefert außerdem Informationen über den Gesundheitszustand der Systeme, den Energieverbrauch und weitere wichtige Kennzahlen. Insgesamt werden Daten von 1.600 Messpunkten erhoben.

Die Neuerungen der Gen8-Server im Einzelnen:

  • Integrated Lifecycle Automation: Die Automatisierung von Admistrationsprozessen beschleunigt laut HP die Bereitstellung von Anwendungen und verbessert die Betriebszeit. Kunden sollen so ihre Produktivität verbessern, Fehler vermeiden und den Betrieb vereinfachen können.
  • Dynamic Workload Acceleration: Konvergente Speicher- und Server-Designs sowie Solid-State-Technologien beschleunigen Daten-intensive Speicherprozesse. Mit Hilfe von Smart Analytics und einer kontinuierliche Auswertung der Arbeitslasten sollen sich die Gen8-Server kontinuierlich an aktuelle Anforderungen anpassen und die System-Leistung verbessern.
  • Automated Energy Optimization: Das Energiemanagement ermöglicht HP zufolge fast die doppelte Rechenkapazität pro Watt. Durch intelligente Racks mit integrierten Sensoren sollen sich Energiekosten deutlich senken lassen. HP 3-D Sea of Sensors automatisiert die Inventarverwaltung und liefert exakte Daten über Stromverbrauch pro Rack und Server, sodass Arbeitslasten bestmöglich verteilt werden können.
  • Proactive Service and Support: Mit Hilfe des personalisierten Management- und Support-Portals HP Insight Online sollen sich 95 Prozent der Fehler beim ersten Versuch beheben lassen. Das Portal ermöglicht es, auf sämtliche Informationen über die Server, wie Gesundheitszustand, Verträge, Garantien und Gewährleistungen, jederzeit und von jedem Ort aus zuzugreifen. Kunden können diese Daten auch Systemhäusern, die ihre IT betreuen, verfügbar machen.

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