Netzwerk-Edge-Lösung von Extreme Networks

Netzwerkrand mit KI managen und sichern

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

ExtremeAI sammelt Netzwerkanalysen, Gerätestatistiken, Verbindungsraten sowie Daten zur Nutzer- und Anwendungserfahrung.
ExtremeAI sammelt Netzwerkanalysen, Gerätestatistiken, Verbindungsraten sowie Daten zur Nutzer- und Anwendungserfahrung. (Bild: Extreme Networks)

Die enge Konvergenz von Technologie, Anwendern und Geräten am Netzwerkrand sowie die wachsende Nachfrage nach sicherer und zuverlässiger Konnektivität sind Herausforderungen, denen Smart OmniEdge von Extreme Networks mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen begegnet.

Smart OmniEdge bestehe aus einer sicheren, einheitlichen Infrastruktur für drahtgebundene und drahtlose Netzwerke mit einem KI-basierten Management über eine zentrale Benutzeroberfläche. So seien infrastrukturübergreifend durchgängige Sichtbarkeit sowie durchgängige Richtlinien und Authentifizierungsservices möglich. Extreme Networks habe die Lösung eigens entwickelt, um das rasante Wachstum bei anwendenden Unternehmen zu unterstützen und um für die Zunahme an IoT-Geräten gerüstet zu sein. Da die Anwendung als On-Premises-Lösung oder als Service erhältlich sei, ermögliche sie auch in verschiedensten Netzwerkumgebungen ein einheitliches, kundenorientiertes Anwendererlebnis.

Smart OmniEdge umfasse die drahtgebundenen sowie drahtlosen Netzwerkmanagement-, Cloud-, Analyse- und Sicherheitslösungen von Extreme Networks:

  • ExtremeAI for Smart OmniEdge: Die gehostete Anwendung könne mithilfe proaktiver künstlicher Intelligenz die komplexe Aufgabe des RF-Managements (RF; Radio Frequency) vereinfachen. Die Lösung nutze maschinelles Lernen, um Netzwerkanalysen, Gerätestatistiken, Verbindungsraten sowie Daten zur Nutzer- und Anwendungserfahrung zu sammeln. Dadurch werde das Netzwerk in die Lage versetzt, konstant hinzuzulernen und sich an Clients und Anwendungen eines Kunden anzupassen, die neu zum WLAN-Netzwerk hinzugefügt werden.
  • ExtremeCloud Appliance: Laut Hersteller bietet diese On-Premises-Lösung die Einfachheit der Cloud-Variante, ein dem Cloud-Bereich angelehntes Lizenzierungsmodell und Management mit eng integrierten Diensten sowie den Funktionen, die eine Implementierung vor Ort erfordert. Die ExtremeCloud Appliance sei sofort für betriebliche Erweiterungen einsetzbar und auch als VM-Lösung für Kunden mit privaten Cloud-Diensten verfügbar.
  • Extreme Extended Edge Switching: Die Technologie fasse mehrere Netzwerkschichten zu einem einzigen logischen Switch zusammen, um die Intelligenz von Edge-Switches zu verbessern. Gleichzeitig werde das Netzwerk flacher und die Bereitstellung weniger komplex.
  • Extreme Defender for IoT: Die Lösung soll das Onboarding und die Absicherung drahtgebundener IoT-Geräte vereinfachen. Die Defender-Anwendung könne in jedem Formfaktor in die ExtremeCloud Appliance implementiert werden. Sie gewährleiste den sicheren Netzwerkzugang von IoT-Geräten, die an die wandmontierten Access Points oder den Extreme-Defender-Adapter angeschlossen werden. Die Anwendung biete zentrales Management sowie die damit verbundene Transparenz und ermögliche es der Unternehmens-IT, Verkehrsflüsse zu analysieren und Anomalien zu identifizieren. Die Lösung arbeite mit der FabricConnect-Lösung von Extreme oder über Netzwerke von Drittanbietern, um IoT-Geräte zu schützen.

Der Netzwerkrand sei mittlerweile zum primären Zugang für Nutzer, Geräte und IoT-Systeme und damit auch zu einer bevorzugten Angriffsfläche geworden. Dank der verwendeten WLAN-Frequenzen, Access Points und Ethernet-Switches sei die Smart-OmniEdge-Lösung vom Campus- bis hin zum Rechenzentrums-Bereich abgesichert. Erreicht werde dies mit automatischen Compliance-Checks sowie durch die Erfassung, Analyse und sofortige Bekämpfung von Bedrohungen – vom Zeitpunkt des IoT-Onboardings bis zur Beendigung der jeweiligen Benutzersitzung.

Die Smart-OmniEdge-Lösungen sollen ab dem 3. Quartal 2018 verfügbar sein.

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