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Fünf Trends des Jahres Netzwerkkonnektivität 2022

Von Bernhard Lück

Im Bereich der Netzwerkkonnektivität sind in diesem Jahr wieder spannende Entwicklungen und Trends zu beobachten – umso wichtiger, sich bereits jetzt einen Überblick zu verschaffen, sagt Aruba. Das HPE-Unternehmen nennt fünf große Trends der Netzwerkkonnektivität.

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Aruba blickt voraus. Das Thema: Netzwerkkonnektivität.
Aruba blickt voraus. Das Thema: Netzwerkkonnektivität.
(© – Yingyaipumi – stock.adobe.com)

IoT, M2M, SASE, Wi-Fi 6E, Microbranches, NaaS – alles Themen, die mit Blick auf die Netzwerkkonnektivität in diesem Jahr wichtig werden, prognostiziert der Spezialist für Next-Generation-Netzwerklösungen Aruba.

Trend 1: Zehnmal mehr Geräte als Menschen auf der Erde bis 2025

Die Digitalisierung treibt die zunehmende Verbreitung von IoT-Geräten voran und die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) nimmt zu. Bereits heute gibt es fünfmal mehr vernetzte Geräte als Menschen. In den nächsten drei Jahren werden es zehnmal mehr sein, sodass eine automatisierte und sichere IoT-Konnektivität schon jetzt von entscheidender Bedeutung ist. Ohne ein automatisiertes Verfahren zum Einbinden, Bereitstellen und Sichern dieser Geräte sind Unternehmen anfällig für Sicherheitsverletzungen, die immer raffinierter werden.

Trend 2: Zwei Wege zu SASE

Der Markt für SASE-Anwendungen (Secure Access Service Edge) wächst. Um sie für sich zu nutzen, bieten sich zwei Optionen an. Kleine und mittlere Unternehmen werden aller Voraussicht nach „All-in-one“-SASE-Angebote in Betracht ziehen. Ein einziger Zugangspunkt und eine einfache Handhabung in der Praxis sind die vorrangigen Gründe für ihre Nutzung – noch vor einem erweiterten Funktionsumfang. Bei großen Unternehmen ist die Ausgangslage etwas anders. Sie setzen auf zwei Anbieter, um keine Kompromisse bei der Sicherheit, der Zuverlässigkeit oder der Qualität der Customer Journey einzugehen. Der SD-WAN-Partner ist dabei für die Sicherheit vor Ort zuständig. Ein anderer Security-Partner stellt Secure Web Gateway (SWG), Cloud Access Security Broker (CASB) und Zero Trust Network Access (ZTNA) Services bereit, um WAN-Funktionen in der Cloud abzusichern.

Trend 3: Die Einführung von Wi-Fi 6E wird beginnen

Der Nutzung von 5G innerhalb von Unternehmensgebäuden und in ihrem Außenbereich wird eine hohe Bedeutung beigemessen. Dennoch befinden wir uns an der Schwelle zu einem schnellen Übergang zu Wi-Fi 6E. Dieser Standard bietet eine hohe Kapazität mit einem Ausbau des Frequenzspektrums um 1200 MHz, wobei die Rückwärtskompatibilität erhalten bleibt. Das Marktforschungsunternehmen 650 Group erwartet für 2022 ein Wachstum von mehr als 200 Prozent bei den Wi-Fi-6E-Access-Points in Unternehmen. Damit ist eines klar: Organisationen haben das Potenzial von Wi-Fi 6E erkannt – gerade mit Blick auf Videokonferenzen, Telemedizin und Fernunterricht.

Trend 4: Hybrides Arbeiten treibt Aufstieg von Microbranches mit KI-Automatisierung an

Auch nach der Pandemie wird die Telearbeit bestehen bleiben. Diese neue Normalität fördert das Wachstum von kleinen, im Lockdown neu eingerichteten Büros, sogenannten Microbranches. Pop-up-Testzentren sind ein anderes gutes Beispiel für Microbranches. Als Angestellte ins Homeoffice geschickt wurden, hatten Unternehmen vor allem VPNs erweitert und Remote Access Points (RAPs) eingerichtet, um die Belegschaft mit dem Unternehmensnetzwerk zu verbinden. Im Jahr 2022 wird es einen großen Zuwachs an speziell entwickelten Angeboten für Microbranches geben, die den WLAN-Zugang auf Enterprise-Level mit hochentwickelter Multi-Path-WAN-Konnektivität und fortschrittlichen AIOps für Zuverlässigkeit und eine konsistente Customer Journey kombinieren. Somit können Unternehmen in diesem Jahr mit ihren Zweigstellen noch enger zusammenrücken.

Trend 5: Erhöhte Nachfrage nach Network-as-a-Service-Modellen (NaaS)

Aktuell vollzieht sich ein Kulturwandel – weg von materiellen Dingen, hin zu Erlebnissen. Der Rückgang des Bedürfnisses „etwas zu besitzen“, hat bereits unser Alltagsleben erfasst. Dieser Wandel setzt sich 2022 in Unternehmen fort, und zwar im Bereich von As-a-Service-Angeboten. Organisationen werden sich weniger auf Geräte und Investitionsgüter konzentrieren, sondern auf die wirtschaftlichen Ergebnisse ihrer Investitionen in Technologie. Unternehmen wünschen sich mehr finanzielle Flexibilität und Planbarkeit von Kosten, während sie gleichzeitig die IT-Effizienz steigern und mit dem Innovationstempo Schritt halten wollen. Ein flexibles Nutzungsmodell für Infrastrukturen ermöglicht all diese Aspekte. Dieses bietet die Möglichkeit, sich auf Basis der eigenen Bedürfnisse schrittweise mit ihm vertraut zu machen, bevor eine große Investition getätigt werden soll. Die Nachfrage nach nutzungsbasierten Diensten wie NaaS wird daher im Jahr 2022 weiter ansteigen.

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