Lösung für virtuell geroutete Netzwerke in Multi-Vendor-Umgebungen

Netzwerkautomatisierung mit Virtual Routing and Forwarding

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Das NetMRI-Dashboard zeigt die Folgen einer Änderung im Laufe der Zeit sowohl für die Netzwerkintegrität als auch für die Netzwerk-Compliance.
Das NetMRI-Dashboard zeigt die Folgen einer Änderung im Laufe der Zeit sowohl für die Netzwerkintegrität als auch für die Netzwerk-Compliance. (Bild: Infoblox)

Die Netzwerkautomatisierungslösung NetMRI unterstützt ab sofort mit Virtual Routing and Forwarding (VRF) eine laut Hersteller Infoblox grundlegende Technologie für Rechenzentren der nächsten Generation sowie Multi-Tenant Computing, also den Betrieb von mehreren Instanzen auf dem gleichen System.

NetMRI ist laut Infoblox die erste Lösung für die Netzwerkautomatisierung, mit der sich mehrere virtuell geroutete Netzwerke in Multi-Vendor-Umgebungen ändern und konfigurieren lassen. VRF ermögliche dynamische virtuelle Netzwerkverbindungen sowie die Segmentierung mehrerer Datenpfade auf einem einzigen Router. Bei bisherigen Netzwerkautomatisierungslösungen mussten Infoblox zufolge für jede virtuelle Netzwerkinstanz dedizierte, kostspielige Management-Server eingerichtet werden, um mehrere VRF-Netzwerke erkennen und verwalten zu können.

Die aktuelle Version von Infoblox NetMRI könne sowohl herkömmliche als auch virtuelle Netzwerkinfrastrukturen der Layer 2 und 3 zentral erkennen und verwalten – auch wenn es sich um Multi-Vendor-Umgebungen handeln sollte. Zudem könne die Software Netzwerkgeräte auffinden, bereitstellen und konfigurieren. Zusätzlich würden Sicherheitsrichtlinien eingehalten und durchgesetzt. Diese intelligente Netzwerkautomatisierung könne den Zeitaufwand für das Einrichten und Ändern von Netzwerken deutlich verkürzen, Betriebskosten senken und manuelle Fehlkonfigurationen verhindern.

Infoblox habe auch die Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien in NetMRI verbessert, sodass Unternehmen die Konfigurationseinstellungen ihrer Netzwerkgeräte im Einklang mit ihren Unternehmensrichtlinien halten können. Standardverfahren für das Netzwerkmanagement würden häufig keine erweiterten Richtlinienanforderungen aufweisen, wie sie die North American Electric Reliability Corporation (NERC) und andere Standardisierungsgremien festgelegt haben. Dies könne jetzt automatisch und kontinuierlich durch NetMRI erzwungen werden. Hinzu kämen aktualisierte Compliance-Vorlagen für den Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) 3.0, der für jede Organisation, die Kreditkartenzahlungen akzeptiert, verbindlich ist.

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