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Triple Play für Unternehmen, Teil 2 – Netzwerk-Management im Zeichen der Konvergenz Netzwerk-Management liefert nur ein Teilansicht der Infrastruktur

Autor / Redakteur: Peter Mörsch / Ulrike Ostler

Netzwerk-Management in Triple-Play-/Unified Communications-Umgebungen kann nicht isoliert erfolgen. Es ist nur im Zusammenspiel mit System- und Security-Management-Systemen erfolgversprechend. Im Netzwerk-Management selbst aber sind aufgrund der Echtzeit-Anforderungen Performance, Fehlerbeseitigung und Service-Optimierung die wichtigen Bereiche.

Die Fehlerursache eines Netzwerk-Problems ist isoliert und die verantwortliche Komponente grafisch dargestellt, Sreenshot: CA
Die Fehlerursache eines Netzwerk-Problems ist isoliert und die verantwortliche Komponente grafisch dargestellt, Sreenshot: CA
( Archiv: Vogel Business Media )

Gerade beim Betrieb konvergenter Netze und von Unified Communications-Anwendungen kann die Bedeutung der Integration aller Tools für das System- und Netzwerk-Management nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn Störungen und Probleme wird es immer wieder geben, seien sie technisch bedingt oder auf menschliche Fehler zurückzuführen.

Da die gesamte Sprach- und Datenkommunikation des Unternehmens von solchen Störungen beeinträchtigt werden kann, müssen die Netzadministratoren über geeignete Tools verfügen, um diese Störungen zu lokalisieren, ihre Auswirkungen zu begrenzen und ihre Ursachen zu beheben. Wie im ersten Teil der Artikelserie beschrieben, sollte das sehr schnell erfolgen, am besten vollautomatisch.

„CA Spectrum“ stellt ein rollenbasiertes Dashboard zur Verfügung, welches auf einen Blick den Zustand des Netzwerks anzeigt. Screenshot: CA (Archiv: Vogel Business Media)

Außerdem sollte eine Netzwerk-Management-Suite in Triple Play-Umgebungen dabei helfen, Probleme zu erkennen und zu vermeiden, bevor sie überhaupt zu wahrnehmbaren Störungen des Netzwerkbetriebes führen – zum Beispiel gestörte Verbindungen, sinkende Performance wichtiger Netzwerkkomponenten oder überquellende Zwischenspeicher.

Ein Stehenbleiben gibt es nicht

Sodann ist ein effizientes Change-Management gefragt, da gerade bei den innovativen VoIP- und Unified Communications-Anwendungen permanente Weiterentwicklungen die Regel – nicht die Ausnahme! – sind. Damit die nötigen Änderungen der Netzwerk-Infrastruktur sich zeitnah ohne Risiko für den Live-Betrieb des Netzes vornehmen lassen, sollten sie ebenfalls möglichst einfach und weitestgehend automatisiert erfolgen.

Es vereinfacht die Arbeit des Netzwerkadministrators in den komplexen und höchst dynamischen Triple Play-Umgebungen wesentlich, wenn die Bedienung der Netzwerkmanagement-Tools so einheitlich wie eben möglich ist – und ihre Installation und Inbetriebnahme genauso so leicht wie ein Austausch oder Upgrade von Netzwerk-Management-Tools aus dem umfangreichen Werkzeugkasten ist.

weiter mit: Übergreifendes IT-Management

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