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Virtualisierung – unverzichtbare Basistechnik in allen IT-Bereichen Netzwerk-Management leicht gemacht

Autor / Redakteur: Andreas Herden / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Virtualisierung ist längst kein reinrassiges Konsolidierungs-Thema mehr. Über die bloße Ausdünnung von Serverparks durch massive Effizienz- und Auslastungserhöhung hinaus stellt Virtualisierung heute oft die Basistechnik für zahlreiche IT-Bereiche dar – von Administration über Kommunikationstechnik bis hin zum Management.

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Andreas Herden, Head of Networking EMEA bei Avaya
Andreas Herden, Head of Networking EMEA bei Avaya
(Bild: Avaya)

Wer erinnert sich nicht noch an die umfangreichen Betriebsanleitungen für Pager oder Faxgeräte. Die Handhabung dieser Produkte war nicht immer einfach. Und traten Probleme auf, musste geschultes Fachpersonal ran.

Je leistungsstärker und komplexer die Endgeräte aber wurden, desto kleiner wurden mit der Zeit auch die Manuals. Für viele Smartphones oder Tablets reicht mittlerweile bereits eine Seite aus, um die wichtigsten Funktionen zu erklären. Der Grund: Die Geräte sind intuitiv und einfach zu bedienen. So kann der Anwender gleich loslegen, ohne sich lange mit dem Device vertraut machen zu müssen.

Auch Geschäftslösungen folgen mittlerweile diesem Prinzip. Denn Unternehmen bevorzugen einfache Lösungen, die ihre Mitarbeiter aus dem Stand heraus und ohne umfangreiche Trainings oder Expertenwissen nutzen können.

Unternehmensnetzwerke einfach verwalten

Anfangs sollte Virtualisierung die Kosten in Unternehmen senken, da weniger physische Server benötigt wurden, die repariert oder ersetzt werden mussten. Doch mittlerweile ist klar, Virtualisierung kann weitaus mehr. Sie hilft dabei, Prozesse und Anwendungen zu vereinfachen und erleichtert den Betrieb komplexer Technologien. Darüber hinaus profitieren Unternehmen von der Hochverfügbarkeit der Systeme und deren Disaster Recovery-Lösungen, sollten Daten nach einem Notfall wiederhergestellt werden müssen.

Diese und andere Features können zudem über eine Vielzahl an Plattformen und für verschiedene Services bereitgestellt werden. Darüber hinaus lässt sich mittels Desktop-Virtualisierung die Verwaltung von PCs und mobilen Endgeräten vereinfachen. Zugleich ermöglicht sie den problemlosen Einsatz unterschiedlicher Geräte und Betriebssysteme. Das ist angesichts von Bring-Your-Own-Device-Strategien (BYOD) besonders hilfreich, da Unternehmen die unterschiedlichen Geräte und Betriebssysteme leicht verwalten und kontrollieren können. Zudem stehen effektive Verschlüsselungsmöglichkeiten zur Verfügung, um Daten angemessen zu schützen.

Einfach virtuell kommunizieren

Unternehmen können überdies auch die gesamte Kommunikationsinfrastruktur virtualisieren und somit vereinfachen: Indem sie Hardware und Prozesse zentralisieren, erleichtern sie nicht nur das Management und die Bedienung. Ganz nebenbei reduzieren sie auch die Hardware-Kosten und den Administrationsaufwand. Zudem stehen jedem Angestellten die gleichen Anwendungen zur Verfügung – egal von welchem Standort aus er tätig ist. Technische Barrieren gehören damit der Vergangenheit an.

Mittels Software-Applikationen können Anwender ferner problemlos zwischen Text-, Sprache- oder Videonachricht hin und herwechseln oder ihr Telefon einfach gegen ein Smartphone oder Tablet tauschen. Mitarbeiter, die per Fernzugriff auf die Anwendungen zugreifen, lassen sich ebenfalls leichter verwalten.

Andreas Herden, Head of Networking EMEA bei Avaya
Andreas Herden, Head of Networking EMEA bei Avaya
(Bild: Avaya)

„Einfachheit“ lautet also die Devise. Virtualisierungslösungen helfen Firmen dabei, diesem Anspruch in puncto IT auch gerecht werden.

Über den Autor

Andreas Herden verantwortet bei Avaya den Bereich Networking in der EMEA-Region. Er besitzt langjährige Vertriebserfahrungen in der Informations- und Telekommunikationsbranche und ist Experte für das Enterprise-Geschäft.

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