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Eye 2011 soll die Infrastruktur für private Clouds optimieren Netzwerk-Management für virtualisierte Rechenzentren

Redakteur: Ulrike Ostler

Das Software-Management-System „Eye 2011“ von Entuity soll IT-Administratoren in die Lage versetzen, den Technologiemix einer unternehmensweit skalierbaren Lösung zu verwalten und zugleich den Weg zu privaten und öffentlichen Clouds frei machen. Die Version abstrahiert die aus der Netzwerkanalyse gewonnenen Erkenntnisse und vermittelt zugleich einen fundierten Einblick in virtuelle und physische Infrastrukturen.

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Die durch das Monitoring und Analysen gewonnen Informationen werden in Eye 2011 von Entuity in Top-Down-Maps und Displays aufbereitet. Bild: Entuity
Die durch das Monitoring und Analysen gewonnen Informationen werden in Eye 2011 von Entuity in Top-Down-Maps und Displays aufbereitet. Bild: Entuity
( Archiv: Vogel Business Media )

Die von Eye gleichsam automatisch und kontinuierlich durchgeführten Analysen erkennen konfigurierte Virtualisierungs-Plattformen, etwa wie VMware ESXi und Oracle VM, zugehörige Hypervisoren, virtuelle Maschinen und deren virtuelle Komponenten, wie CD-Laufwerke, Festplatten, Controller und Netzwerkkarten. Dabei werden die gewonnen Daten in Top-Down-Maps und Displays aufbereitet.

Jim Frey, Research Director bei Enterprise Management Associates, stellt die Notwendigkeit dieser Features heraus: „Netzwerk-Manager leben in unruhigen Zeiten, wenn man bedenkt, mit welchen Veränderungen sie tagtäglich zu tun haben. Der unaufhaltsame Siegeszug von Server-Virtualisierung und Cloud lässt beispielsweise ständig neue Infrastrukturelemente und weiße Flecken entstehen.“

Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, müssten Netzwerkbetreiber über Netzwerk-Management-Produkte verfügen, die sich ebenfalls ständig weiterentwickeln und neue Funktionen beherrschen können. Mit Eye 2011 unterstreiche Entuity die Unternehmenstauglichkeit seiner Lösung.

Visualisierung der Netzwerk-Architektur

Die jüngste Version Eye 2011 enthält etwa eine rein Browser-basierte Mapping-Funktion, mit der sich auch die komplexesten Unternehmensnetzwerke denkbar einfach anzeigen lassen. Das Mapping ist so überall im Netzwerk zugänglich und ermöglicht es Anwendern, hierarchische Netzwerkdarstellungen, die sich zur Darstellung des aktuellen Gerätestatus automatisch aktualisieren, zu betrachten, zu speichern, zu öffnen, zu modifizieren, zu abstrahieren und weiterzugeben. Es nutzt die von der „Eye-Management-Engine“ automatisch erfassten Angaben über Geräte, Operationen, Leistung und Topologie.

Darüber hinaus enthält die aktuelle Version IFA-Techniken (IFA = Integrated Flow Analyzer) sowie Erweiterungen für eine Optimierung der Funktion Application-to-Port-Mapping, die bisher nur in einem Servicepack verfügbar war. Die Anwender können die Application-to-Port-Mappings per Browser betrachten, hinzuzufügen und bearbeiten. Auch die Vielseitigkeit in Bezug auf Erhebung, Gewichtung, Dokumentation und Analyse von Datenströmen gegenüber der Vorgängerversion wurde verbessert.

Die neue Funktion „Live-Status“ ermöglicht eine konzentrierte Überwachung über einen benutzerseitig konfigurierbaren, Web-basierten Dialog. Dieser verfolgt und dokumentiert den Status der überwachten Geräte, Ports oder Anwendungen. Live Status gibt somit Auskunft über den aktuellen Zustand von bis zu zehn benutzerseitig gewählten Elementen, die Zahl der offenen Ereignisse und deren Schweregrad und zeigt beschreibende Angaben mit Hyperlinks für ein problemloses Drill-Down.

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Status- und SLA-Überwachung inklusive

Entuity im Auge des Sturms (Archiv: Vogel Business Media)

Mit der Ursachenanalyse, der Ereignisfilterung und der Live-Status-Anzeige können IT-Administratoren, servicerelevante Abweichungen auf Anhieb identifizieren, gewichten und lösen. Live Status ist „non-modal“ und bleibt somit sichtbar, während Benutzer in anderen Bereichen der Web-Oberfläche von Eye navigieren.

Das optionale „IP-SLA“-Modul dient dazu, bewährte Praktiken zu nutzen und Gerätestörungen, die die Produktionsumgebung beeinträchtigen könnten, zu verhindern. So ist es möglich, die Verfügbarkeit und die Beendigung jeder IP-SLA-Operation zu überwachen.

Die IP-SLA-Erkennung unterstützt auch Operationstypen, die über diejenigen hinausgehen, die in Eye erstellt werden können. Die automatische Erstellung wichtiger IP-SLA-Operationstypen, wie für VoIP und UDPJitter, Echo, HTTP, DNS, DHCP, TCP und HTTP, werden von dem Management-Tool jedoch direkt unterstützt. Dadurch entfällt der Zugriff auf Geräte über die Befehlszeile, beziehungsweise die dafür notwendigen komplexen IOS-IP-SLA-Befehle.

Berichte in fast jedem Format

Die Reporting-Funktionen von Eye 2011 ermöglichen es Netzwerk-Managern, einen großen Bereich von Daten über Operation und Leistung eines Netzwerks schnell in aussagekräftige und grafisch dargestellte Berichte zu überführen, deren Formate direkt mit den entsprechenden Geschäftsprozessen kompatibel sind.

Die Report-Ausgabe von Eye 2011 wurde um Formate für Office, Version 2007, Open XML (DOCX und XLSX) sowie das Open Document-Format (ODF und ODS) erweitert, wodurch der Austausch von Daten zwischen verschiedenen Anwendungen und Enterprise-Systemen möglich ist. Die von Eye ausgegebenen Dokumente stehen zudem im HTML- oder XML-Format bereit und sind damit in Webanwendungen, in unternehmenseigenen Intranets oder als Web-Dashboards für die Endkunden direkt zugänglich.

Schneller mit nativem 64-bit-Windows

Mit der Version 2011 wird Eye auch als native 64-Bit-Anwendung für Microsoft Windows 2008 angeboten. Aufgrund der größeren Busbreite und eines theoretischen Adressraums von bis zu 16 Exabyte laufen viele Eye-Prozesse damit schneller.

Die neue Version steht ab dem 30. November 2010 bereit und läuft unter Microsoft Windows Server, Sun Solaris, Red Hat Enterprise Linux, Microsoft Hyper-V Server, XenHypervisor und VMware ESX/ESXi Server.

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