Überwachung und Analyse von 10-, 40- und 100GbE-Infrastrukturen

Network Recording und Visualisierung des Netzwerkgeschehens

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Endaceprobe 8004 INR bietet Emulex zufolge ultraschnelle, hochzuverlässige Festplattenspeicherung für Netzwerke mit Geschwindigkeiten von 10 GbE oder höher.
Endaceprobe 8004 INR bietet Emulex zufolge ultraschnelle, hochzuverlässige Festplattenspeicherung für Netzwerke mit Geschwindigkeiten von 10 GbE oder höher. (Bild: Emulex)

Endaceprobe Intelligent Network Recorder und die Network-Visibility-Software Endacevision 6.0 erleichtern laut Hersteller Emulex das Management physischer, virtueller und softwaredefinierter Netzwerke. Sicherheits- und Netzwerkereignisse könnten in Echtzeit erkannt, erfasst und analysiert werden.

Die für 10-, 40- und 100GbE-Netzwerkinfrastrukturen entwickelten Endaceprobe Intelligent Network Recorders (INR) sowie die Visualisierungsanwendung Endacevision 6.0 helfen Emulex zufolge, riesige Datenmengen, wie sie durch kontinuierliche Geschäftsaktivitäten auf den Netzwerken erzeugt werden, transparent zu machen und zu verwalten. Das Netzwerkgeschehen lasse sich dabei mikrosekundengenau verfolgen.

Network-Recording-Appliances

Die offene Systemarchitektur ermöglicht es, so der Hersteller, die Endaceprobe INRs in bestehende Lösungen für Netzwerk- und Anwendungsmanagement zu integrieren. Gemeinsam mit Endacevision 6.0 könne das Network-Operations-Team mit den Appliances für die Netzwerkanalyse Probleme schnell und einfach identifizieren und optional relevante Daten an die Tools von Drittanbietern weitergeben. So lasse sich die Ursache von Fehlern schneller eingrenzen und die Mean Time To Repair (MTTR) verkürzen.

Drei Modelle von Endaceprobe INRs sind verfügbar: 4104, 4004 und 8004. Endaceprobe 4104 nutzt Solid State Disk als Primär-Storage und eigne sich für die Aufzeichnung von Multi-10GbE-Netzwerken und überall dort, wo der physische Zugang problematisch sei. Endaceprobe 4004 INR ist ein 1-HE-Gerät für geringere Paketraten, z.B. Multi-1GbE- oder 10GbE-Verbindungen von Niederlassungen. Endaceprobe 8004 INR ist zwei Höheneinheiten groß und bietet Emulex zufolge ultraschnelle, hochzuverlässige Festplattenspeicherung für Netzwerke mit Geschwindigkeiten von 10GbE oder höher. Das System eigne sich für die Core-, Distribution- und Access-Layers von Rechenzentren und großen Campus-Umgebungen mit kontinuierlicher Hochgeschwindigkeits-Datenerfassung und schnellem Datenzugriff bei der Netzwerkverkehrsanalyse. Die Endaceprobe INRs bieten u.a. folgende Funktionen:

  • Integrierte virtuelle Maschinen (VM): Durch den in Endaceprobe INRs integrierten Hypervisor könnten Analysetools und Sicherheitsapplikationen in einer virtuellen Maschine betrieben werden und direkt auf die Datenpakete am Erfassungspunkt zugreifen. Da die Capture-Dateien von Multi-Gigabit-Leitungen zu groß und zu unhandlich seien, um sie an Analysetools zu übertragen, könne Analysesoftware von Drittanbietern direkt auf den Endaceprobe INRs betrieben werden.
  • 10GbE-Write-to-Disk-Leistung und erhöhte Rechenleistung: Endaceprobe 4104 und 8004 INRs bieten Write-to-Disk-Raten für 10GbE. Dies senke die Gesamtkosten mit der laut Emulex industrieweit einzigen 100-prozentig genauen Paketerfassung auf heutigen 10GbE-Infrastrukturen. Rechenleistung und Speicherkapazität der Endaceprobe INRs würden es ermöglichen, den Hardwarebedarf für das Monitoring und die Analyse von Multi-10GbE-Netzwerken zu senken.

Network-Visibility-Software

Endacevision 6.0 ist eine webbasierte Anwendung zur Visualisierung des Netzwerkgeschehens von Hochgeschwindigkeitsnetzen. Die Applikation ist Emulex zufolge in jedem Endaceprobe INR integriert. Mit Endacevision 6.0 sei es möglich, schnell durch historische Netzwerkdaten, sowohl Pakete als auch Metadaten, zu navigieren, um die Ursache von Netzproblemen zu finden und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Endacevision hat folgende Funktionen und Eigenschaften:

  • Endace-Microvision-Unterstützung: Nach Angaben von Emulex analysiert Endace Microvision die gesamten Paketdaten mikrosekundengenau. Damit könnten Anwender bei der Behebung bisher unbekannter Probleme in Hochgeschwindigkeitsnetzen auf detailliertere Daten aus kürzeren Zeitsegmenten zurückgreifen.
  • Dynamische Netzvisualisierung: Endacevision könne auch TCP-Flags sowie client- und serverbasierte Aufschlüsselung visualisieren. Hierfür würde die Lösung die Zustandsbezogenheit von TCP und die explizite Signalisierung des Protokolls nutzen, um die Überwachung und die Fehlerbehebung bei Netztransportdiensten zu vereinfachen.
  • SCADA-Protokollerkennung und -Dekodierung: Emulex zufolge eignet sich Endacevision 6.0 besonders für Energieversorger, denn die Software könne SCADA-Protokolldaten (Supervisory Control and Data Acquisition) automatisch erkennen und visualisieren. Zudem würde der webbasierte Endacepackets-Viewer den gesamten Datenstrom auf Paketebene analysieren, sodass Netzwerkanalytiker Stabilität und Sicherheit des Netzverkehrs der Stromversorgungsunternehmen gewährleisten könnten.

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