ForeScout erweitert NAC-Lösung CounterACT 7

Network Access Control stützt BYOD-Konzepte

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit ForeScout CounterACT 7 lassen sich Probleme im Netzwerk leichter aufspüren.
Mit ForeScout CounterACT 7 lassen sich Probleme im Netzwerk leichter aufspüren. (ForeScout)

Im Rahmen der Sicherheitsmesse it-sa präsentiert ForeScout die neue Version der Network-Access-Control-Lösung CounterACT. Dank hybrider 802.1x-Authentifizierung und agentenloser NAC-Funktion soll ForeScout CounterACT 7 vor allem „Bring your own device“-Strategien unterstützen.

Die siebte Version der NAC-Lösung (Network Access Control) CounterACT wartet laut ForeScout mit mehr als vier Dutzend neuen und verbesserten Funktionen auf. Diese sollen vornehmlich für eine einfachere Verwaltung des Netzwerkzugangs (Network Access Control, NAC) sorgen.

Hinsichtlich der Authentifizierung kombiniert ForeScout den 802.1x-Standard mit weiteren Methoden, so dass der Netzwerk-Zugriff über persönliche Mobilgeräte (Bring your own device, BYOD) weniger Probleme bereiten soll. Zu den alternativen Authentisierungsansätzen gehört unter anderem ein eingebauter RADIUS-Dienst.

Als Sicherheitsplattform bietet CounterACT außerdem ein kontinuierliches Monitoring und Remediation-Funktionen. So lassen sich 802.1x-Probleme laut ForeScout noch vor der Umsetzung der NAC-Strategie identifizieren und mit eingebauten Tools automatisiert beheben.

Vereinfachtes Monitoring und Reporting

Für eine bessere Übersicht über die angebunden Geräte soll eine neue „Taktische Karte“ sorgen. Mittels Drilldown ist es möglich, sich wahlweise nach Ort, Gerätetyp, Gefährdung oder Geschäftsbereich ein Bild der aktuellen Sicherheitslage zu machen.

Verbesserte Reporting-Funktionen ermöglichen es IT-Managern, sicherheitsrelevante und operative Daten zusammenzustellen. Beispielsweise lassen sich verschiedene Gerätetypen, Betriebssysteme, Anwendungen, Sicherheitsverletzungen und essentielle Probleme wie gerootete Mobilgeräte oder Rogue Access Points lokalisieren.

Um die Integration in vorhandene Infrastrukturen zu vereinfachen, unterstützt CounterACT beispielsweise die VLAN-Quarantäne MAB- und RADIUS-fähiger WiFi-Lösungen von Cisco, Aruba und anderen Anbietern. Bei der Inventarisierung und Richtlinienüberprüfung helfen grundlegende Device Templates und integriertes Mobile Device Management (MDM).

ForeScout CounterACT 7 ist ab sofort erhältlich, die Preise belaufen sich auf 13.995 US-Dollar für bis zu 500 Geräte und 142.000 Dollar für die CounterACT-10000-Anwendung. Bestehende Kunden mit laufendem Support erhalten das Upgrade gratis. Autorisierte ForeScout-Partner bieten CounterACT auch als Managed Service an.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 36171550 / Security-Devices und -Tools)