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Adva-ICT-Service kann Skype entdecken und blockieren Nethound überwacht Netflow-Traffic als Service aus dem Netz

Redakteur: Ulrike Ostler

Nethound ist Netzwerk-Monitoring und -Analyse aus dem Netz. Dahinter steckt das tschechisches Unternehmen Adva ICT, das seinen Dienst nun auch in Österreich und Deutschland anbietet. Das Unternehmen beobachtet Netflow-Traffic und kann selbst Skype im Datenstrom erkennen und blocken.

Nethound ist Netflow-Analyse als Service für Admins; Bild: Adva ICT
Nethound ist Netflow-Analyse als Service für Admins; Bild: Adva ICT
( Archiv: Vogel Business Media )

Nethound liefert einen detaillierten Überblick über die Struktur des Netzwerk-Verkehrs und ist in der Lage die Top-User zu identifizieren. Außerdem ist es möglich, Anomalien zu identifizieren und zu verhindern. Dazu zählen interne und externe Attacken sowie Viren und das unbeabsichtigte oder unberechtigte Löschen von Anwendungen.

Darüber hinaus liefert Nethound Verhaltensanalysen und das Monitoring der Service Qualität. Schließlich lassen sich auch falsche oder missglückte Konfigurationen des Netzes und der Devices entdecken.

Ein Sonderfall stellt das Erkennen von Skype-Verkehr dar. Das Kommunikationsprogramm sei für viele Administratoren und Security-Verantwortliche schlichtweg ein Albtraum, so die Macher von Nethound. Denn die Entdeckung und das Blockieren des Datenverkehrs sei keineswegs eine triviale Angelegenheit. Nethound jedoch könne nun alle Clients im Netz identifizieren, die Skype nutzen.

Netflow-Versionen und Preise

Nethound bietet per Browser eine grafische Aufbereitung der Analysen, Bild: Adva ICT (Archiv: Vogel Business Media)

Nethound analysiert die Netflow-Versionen 5 bis 9, sowohl IPv4 als auch IPv6. Die Administratoren in den Unternehmen können via Web-Interface auf die Auswertungen zugreifen. Der Service bietet grafisch aufbereitete Reports, die sich nach Anwenderwünschen modifizieren lassen.

Darüber hinaus können sich Admins per E-Mail über den Zustand des Netzes informieren lassen, etwa wenn unerwünschte Effekte auftreten. Wer den Service ausprobieren will, registriert sich online und kann ihn kostenlos für 14 Tage nutzen.

Ansonsten kostet eine Basisversion 149 Euro, wenn die Zahl der Netflow-Records unter 20.000.000 pro Monat liegt. Das Premium-Angebot zu 288 Euro monatlich richtet sich an Unternehmen, die mehr Datensätze, jedoch nicht weniger als 50.000.000 analysieren müssen. Für eine Anzahl von Netflow-Datensätzen unter 100.000.000 gibt es die „Ultimate“-Lizenz zu 379 Euro im Monat.

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