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Konvergente Systeme mit hohem I/O für Big Data

Netapp und Cisco fügen der Flexpod-Familie ein weiteres Mitglied hinzu

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Select - Wahlmöglichkeiten inklusive

Flash Cache
Flash Cache
(Bild: Netapp)
Das komplett neue System „Select“, das in den kommenden Wochen lieferbar sein wird, zielt insbesondere auf Big-Data- und HPC-Anwendungen. Laut Wüst bilden sich für beide Applikationsarten Inseln heraus, getrennt von der sonstigen Enterprise IT.

„Zum Teil kann ich den Einsatz separater Systeme verstehen“, räumt Wüst ein. „Denn anders als in klassischen Unternehmensanwendungen werden hier extrem hohe Schreib- und Leseraten gebraucht. Deren Verwaltung findet etwa wie in Hadoop-Clustern auf der Applikationsschicht statt.“

Mit Select wollen Netapp größere Wahlmöglichkeiten anbieten. Bisher unterstützen die für Flexpod vorgesehenen Switches bis zu 10 Gigabit Ethernet. Nun können die Kunden auch SAN- beziehungsweise Fibre-Channel-Switches wählen wie „Catalyst“ und „MDS“ von Cisco. Diese lassen sich ausschließlich oder parallel einbauen.

Die Auswahl

Neu ist auch die Verwendung von „Nexus 7000“. Die Switches bieten quasi Nonstop-Netzwerkverfügbarkeit und Skalierbarkeit mit bis zu 768 10-Gigabit-Ethernet-Ports. Im Verbund mit Flexpod entstehen damit durchgängige Fibre Channel over Ethernet (FCoE)-Verbindungen in einer Unified Ethernet Fabric. Für DCI-Fähigkeiten bei Datacenter-übergreifenden Implementierungen ist ebenfalls gesorgt.

Die Storage-Grundlage sind die E-Series- und FAS Storage-Systeme von Netapp. Für besonders hohen Durchsatz lassen sich aber auch die All-Flash-Arrays „ef540“ verwenden. Diese erlauben auf zwei Höheneinheiten 300.000 I/Os unter einer Millisekunde Antwortzeit. Um mit den schnellsten Platten eine solche Performance zu erzielen, bräuchte es 1000 SAS-Platten, erläutert Wüst.

Trotz der größeren Wahlmöglichkeit, die sich den Kunden bietet, wollen die Hersteller an der Validierung der Systeme und dem gemeinsamen Support und Management festhalten. Die Ausrichtung auf spezielle Workloads, die Flexpod bisher schon bietet, etwa auf dem Micrsoft-Stack mit „System Center“ und SAP-Anwendungen, wollen sie auch auf Select übertragen.

Die Hadoop-Validierungen

So haben die Anbieter bereits die Hadoop-Distribution von Claudera validiert: „Ein solches Cluster ist in drei Schritten, inklusiver aller Optimierungen, in drei Schritten installiert“, schwärmt Wüst. Auch die Data Platform von Hortonworks mitsamt den Tools, der Library und Hadoop sei bereits abgenommen.

„Es werden noch weitere für spezielle Workloads abgestimmte Systeme kommen“, versichert der Netapp-Manager. „Mir fallen schon zwei, drei konkrete Projekte für All-Flash-Installationen ein.“

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