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Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit zeigen positives Ergebnis Negativ! Siemon glänzt mit seiner C02-Bilanz

Redakteur: Ulrike Ostler

Eine Prüfung der CO2-Emission bei Siemon, Hersteller von Netzwerkverkabel-Systemen, hat ergeben, dass das Unternehmen weltweit eine CO2-Kompensation erreicht, die den gesamten Kohlendioxidausstoß um 179 Prozent übersteigt. Das Unternehmen verzeichnet damit eine CO2-negative Gesamtbilanz.

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“Wir wollen einfach so effizient und umweltverträglich wie möglich arbeiten“, sagt Firmenchef Carl Siemon. „Im Prinzip ist die Bilanz das unweigerliche Ergebnis von über 50 Jahren Arbeit im Sinne des Umweltschutzes.”
“Wir wollen einfach so effizient und umweltverträglich wie möglich arbeiten“, sagt Firmenchef Carl Siemon. „Im Prinzip ist die Bilanz das unweigerliche Ergebnis von über 50 Jahren Arbeit im Sinne des Umweltschutzes.”
(Bild: Siemon)

Das Unternehmen erreichte den CO2-negativ Status erstmals 2009 in seinen Werken in Nordamerika. Daraufhin hat das Unternehmen das gleiche umfassende Klimaschutzprogramm an allen internationalen Standorten in Europa, Asien und Südamerika eingeführt.

Zu den Maßnahmen zählen die Entwicklung von Energie-effizienteren, nachhaltigen Herstellungsverfahren, ökologisches Recycling, die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen sowie die Bewirtschaftung großer Forstbestände zur Kohlendioxidkompensation. Dieses umfangreiche Programm hat dazu beigetragen, dass Siemon als erster und einziger Netzwerkverkabelungshersteller diesen bedeutenden grünen Meilenstein erreicht hat.

Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Betriebsprüfung generiert, die weltweit alle Quellen der CO2-Emission von Siemon in 2011 erfasste. Anhand öffentlich zugänglicher Daten der US Environmental Protection Agency (EPA) wurde daraus die gesamte -Bilanz errechnet.

Die Prüfung der Energiebilanz

Im Rahmen der Prüfung wurden alle CO2-Emissionen der Geschäftstätigkeit des Unternehmens entsprechend ISO 14064-1 Spezifikation erfasst. Dazu zählt der CO2-Ausstoss durch Stromverbrauch und Einsatz fossiler Brennstoffe in den Niederlassungen und Herstellerwerken sowie wie die Abfallverwertungsprogramme an diesen Standorten. Auch der Treibstoffverbrauch der Fahrzeugflotte und Flugreisen sind in die Kalkulation eingeflossen.

Anhand der EPA-Daten wurden ebenfalls die in 2011 durchgeführten Maßnahmen zur CO2-Reduzierung und Nachhaltigkeit analysiert. Entsprechend den Berechnungen ergibt sich aus der Bewirtschaftung einer 1.200 Hektar großen Baumfarm (Siemon’s Branch Hill Farm), aus den 976,7 Tonnen an recyceltem Abfall und aus der Nutzung des Solar-Energiesystems des Unternehmens eine weitere Kompensation, die den jährlichen CO2-Ausstoß mit insgesamt 16.885,3 Tonnen wieder ausgleicht. Der Einsatz neuester Kommunikationstechnologien wie Web Conferencing und Video Calls zur internen Kommunikation und für Kundenmeetings hat die durch Reisetätigkeit weltweit verursachte CO2-Emission um zehn Prozent reduziert.

"Geschafft!" sagt der Chef

Werden die 16.885,3 Tonnen an CO2-Reduzierung und -Ausgleich gegen die rund 9.452,3 Tonnen CO2-Emission gegengerechnet, ergeben sich negative 7.433 Tonnen als gesamter ökologischer Fußabdruck. Die CO2-Kompensation ist bei Siemon demnach um circa 1,79-mal höher als die eigentlichen Emissionen.

„Wir haben es geschafft, an allen Siemon Standorten auf der Welt den Status CO2-negativ zu erreichen“, so Carl Siemon, CEO von Siemon. „Dies beweist, dass die vermeintlichen Stolpersteine auf dem Weg zur Nachhaltigkeit unabhängig von der Region überwunden werden können. Wir haben gelernt, dass unser grundsätzliches Herangehen, bei dem wir Emissionsquellen identifizieren, sie bewerten und gleichzeitig effizientere alternative Verfahren zu deren Reduzierung und Ausgleich entwickeln, überall auf der Welt funktioniert."

Siemon verfolgt zwei Strategien: Zum einen verbessert das Unternehmen seit vielen Jahren kontinuierlich seine Produktionsprozesse und Geschäftsabläufe. Ein effizienterer Energie- und Materialeinsatz gehört dabei zur Geschäftsphilosophie und lässt das Unternehmen nachhaltig umweltschonend arbeiten. Zum anderen wird der CO2-Ausstoß gleich an seinem Entstehungsort minimiert.

Von der Produktion bis zum Abfall - alles soll umweltverträglich sein

Siemon hat durch umweltneutrale Abfallwirtschaft, alternative Brennstoffe und Kohlendioxidausgleich Wege zu einer noch besseren CO2-Bilanz beschritten. Auch in Zukunft wird das Unternehmen die Prozessabläufe weiter optimieren und proaktiv mit Zulieferern und Partnern zusammenzuarbeiten, um den Klimaschutz gemeinsam weiter auszubauen.

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