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Gateways sichern Kommunikation bei Industrie 4.0 NCP liefert Komponenten für IIoT

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Von NCP engineering entwickelte Softwarekomponenten sollen den Datenaustausch bei Industrie 4.0 respektive Industrial Internet of Things (IIoT) sichern. Dabei werden Video- oder Steuerinformationen über verschlüsselte, voneinander getrennte Kanäle übertragen.

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NCP verspricht sichere und voneinander getrennte Verbindungen für Fernwartung, Datentransfers und Videostreams.
NCP verspricht sichere und voneinander getrennte Verbindungen für Fernwartung, Datentransfers und Videostreams.
(Bild: NCP)

Ganz gleich ob bei Connected Car, Bankautomat oder Digital Signage – mit zentral verwaltbaren Komponenten will NCP engineering (NCP) dafür sorgen, dass Anlagen oder Maschinen sicher kommunizieren sowie gesteuert und verwaltet werden können. Hierfür beschreibt der Anbieter ein Modell mit verschiedenen Gateways.

Dazu zählen direkt auf Maschinen oder Anlagen installierbare „Remote Gateways“. Diese tauschen Daten verschlüsselt mit einem zentralen „IIoT Gateway“ aus, das empfangene Informationen an weitere Systeme weiterleiten kann.

Servicetechniker könnten die Remote Gateways überdies zur Fernwartung nutzen. Über weitere Tunnel ließen sich zudem Videoaufnahmen per Livestream in eine Leitzentrale übertragen. Unterschiedliche Anwendungsfälle würden so klar voneinander getrennt. Auch eine Absicherung vordefinierter Prozessautomatisierung sei denkbar, so NCP.

Um die Kommunikation zwischen den Gateways abzusichern, setzt der Anbieter auf Algorithmen wie Suite B Cryptography sowie zentral verwaltbare Maschinen-Zertifikate in einer Public Key Infrastructure.

Laut NCP lassen sich die „NCP Industrie 4.0 Lösungen“ einfach in vorhandene Produktionsinfrastrukturen integrieren. Die Softwarekomponenten seien kompatibel zu „vielen gängigen Linux-Betriebssystemen“.

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