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Gemeinsame Lösung von Keymile und Canonical Multi-Service-Access auf Open-Source-Basis

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigen Keymile und der Linux-Distributor Canonical einen Open-Source-Multi-Service-Zugangsknoten. Die Kombination aus Open-Access-Hardware von Keymile und Canonical Ubuntu soll Netzbetreibern helfen, Kosten zu sparen.

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Keymile verwirklichte seine Vision des Open Resource Cloud Access (OrcaX) in einem Rack, auf dem Canonical Snappy Ubuntu Core läuft.
Keymile verwirklichte seine Vision des Open Resource Cloud Access (OrcaX) in einem Rack, auf dem Canonical Snappy Ubuntu Core läuft.
(Bild: Keymile)

Keymile und Canonical haben gemeinsam einen Open-Source-Multi-Service-Zugangsknoten entwickelt. Keymile habe damit seine Vision des Open Resource Cloud Access (OrcaX) umgesetzt – in einem 1-HE-Rack, auf dem Canonical Snappy Ubuntu Core läuft.

Die gemeinsame Lösung von Keymile und Canonical könne nach Ansicht beider Unternehmen die letzten Hindernisse auf dem Weg zu einer vollständig offenen, virtualisierten, software-defined und cloudbasierten Netzinfrastruktur beseitigen. Das exponentielle Wachstum der Kommunikationsnetze stelle für Betreiber eine große Herausforderung im Access-Bereich dar. Diese zeigten sich in Form einer explosiven Zunahme der benötigten Bandbreite und den Anforderungen im Bereich Latenz- und Verzögerungszeiten, um eine optimale User Experience und Interaktivität sicherstellen zu können. Darüber hinaus werde das Wachstum bei den Over-the-Top-Services (OTT) und der rasante Anstieg der an das Internet der Dinge angeschlossenen Geräte diesen Trend weiter beschleunigen.

Die OrcaX-Architektur von Keymile enthalte umfangreiche Funktionalitäten für die Orchestrierung und ein nahtloses Internetworking zwischen den Endgeräten der Kunden, Switches, Servern und Storagesystemen. Ein weiterer Bestandteil der OrcaX-Architektur sei eine App-Store-Infrastruktur, über die Kunden Services anfordern können. Über diese Art der automatischen Provisionierung sei es möglich, Dienste in erheblich schnellerer Zeit sowie Serverapplikationen, Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen bereitzustellen.

Bei der Umsetzung der OrcaX-Strategie spiele die Partnerschaft von Keymile mit Canonical eine wichtige Rolle, da Ubuntu eines der führenden skalierbaren Cloud- und Next-Generation-Betriebssysteme sei. Die Verbreitung von Ubuntu in Cloud-Netzwerken beruhe auf dessen Performance, Stabilität und den regelmäßigen kostenlosen Updates. Die Bekanntheit von Canonical in der Cloud-Welt biete eine wichtige Unterstützung bei der Umsetzung der Open-Access-Hardware- und OrcaX-Strategie von Keymile.

Keymile und Canonical zeigen ihren Open-Source-Multi-Service-Zugangsknoten live auf dem Mobile World Congress vom 22. bis 25. Februar 2016 in Barcelona am Stand 3J30 von Canonical in Halle 3. Die Live-Demonstration verdeutliche die Skalen- und Kostenvorteile, die sich mit einer solchen Lösung beim VDSL- und FTTH-Access erzielen lassen.

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