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6. Checkmk-Konferenz von Tribe29 Monitoring-Lösungen gegen steigende IT-Komplexität

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die sechste Checkmk-Nutzer-Konferenz von Tribe29 fand aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Event statt. Tribe29 stellte u.a. die Ntop-Integration zum Netflow-Monitoring vor, sprach über das Thema DevOps mit Prometheus und Checkmk und gab Einblicke in die Neuerungen im User-Interface.

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2019 traf man sich auf der Checkmk-Konferenz noch persönlich, dieses Jahr fand wegen des Coronavirus eine reine Onlinekonferenz statt.
2019 traf man sich auf der Checkmk-Konferenz noch persönlich, dieses Jahr fand wegen des Coronavirus eine reine Onlinekonferenz statt.
(Bild: Tribe29)

Im Fokus der sechsten Jahreskonferenz von Tribe29, dem Unternehmen hinter der IT-Monitoring-Lösung Checkmk, am 28. April 2020 stand vor allem die Weiterentwicklung des Monitorings, die Zusammenarbeit mit Technologie-Partnern, und die Interaktion mit der Checkmk-Community. Seit der letzten Checkmk-Konferenz im Vorjahr habe das Entwicklerteam an gleich mehreren Integrationen und Erweiterungen gearbeitet. Die Ergebnisse hat Tribe29 nun präsentiert.

„Es freut uns, dass trotz der Umstände so viele Nutzer unserem Event beiwohnen. Der Input unserer User war und ist ein Fundament unserer Produktentwicklung“, sagte Jan Justus, CEO von Tribe29, zu Beginn des Events. „Seit der letzten Konferenz haben wir dank der Rückmeldung wichtige Verbesserungen umsetzen können, die wir heute präsentieren. Als einheitliche IT-Monitoring-Plattform soll Checkmk für unterschiedlichste Einsatzgebiete nutzbar sein, deshalb ist es wichtig, dass jede Stimme gehört wird.“

Eine zentrale Session war die Demonstration der Ntop-Integration. Alexander Wilms (Tribe29) und Simone Mainardi (Ntop) zeigten in ihrer Live-Demo, wie die beiden Lösungen zusammenarbeiten und dabei helfen, genauere Einblicke in Netzwerke zu bekommen. Die native Integration in Checkmk erlaube die Übertragung von Daten und Dashboards aus Ntop in das Monitoring. Dies erleichtere den Einstieg in die Netzwerküberwachung mit Ntop und ermögliche eine bessere Koordination, falls Unternehmen bereits beide Tools im Einsatz haben.

Außerdem gab Tribe29 einen Ausblick auf die zukünftige Nutzeroberfläche von Checkmk. Dazu gehörte die Vorstellung neuer Bedienkonzepte für zentrale Funktionen, welche die Handhabung von Checkmk erleichtern sollen.

Um das Thema DevOps ging es im Vortrag zur neuen Prometheus-Integration, die hier eine Reihe von Use Cases eröffne. Die Koexistenz von Prometheus und Checkmk sei in vielen Unternehmen gegeben: Prometheus sei bei Entwicklern aufgrund seiner Flexibilität beliebt, gelte aber unter IT-Administratoren als komplex und anspruchsvoll. Die neue Integration vereinfache die Nutzung von Prometheus und ermögliche die verschiedenen Welten von IT-Operations und Entwicklung unter einen zu Hut bringen. Checkmk biete nun Integrationen für die am häufigsten genutzten Prometheus-Exporter und könne deren Informationen direkt in das Monitoring übertragen. Zusätzlich könnten aus Checkmk heraus PromQL-Queries gesendet werden.

Während der gesamten Veranstaltung konnten die Teilnehmer ihre Rückmeldung in Echtzeit mitteilen und sich auch untereinander austauschen. Virtuelle Meeting-Räume erlaubten persönliche Sessions, moderierte Diskussionsforen eröffneten Austauschmöglichkeiten zu spezifischen Themenbereichen. Zusätzlich gab es ein Abendprogramm mit Ask-me-anything-Sessions und Networking-Möglichkeiten.

Wie jedes Jahr gab es auch wieder Beiträge von Kunden und Partnern, u.a. sprach Daniel Röttgermann von Swisscom über Oracle Application Monitoring. Andreas Döhler von Bechtle hielt einen Praxisvortrag zur Überwachung von Microsoft Azure. Dabei erläuterte er, welche Regeln es im Vergleich zum On-Premises-Monitoring zu beachten gilt.

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