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Cascade 9.5 überwacht Load-Balancing-Anwendungen automatisch Monitoring in virtualisierten IT-Umgebungen und Rechenzentren

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Riverbeds Performance-Management-Lösung Cascade 9.5 liefert Service-Discovery- und Monitoring-Funktionen für virtuelle IT-Umgebungen und Rechenzentren, die Load Balancing Application Delivery Controller nutzen.

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Virtual Cascade Shark überwacht den gesamten virtuellen Maschinenverkehr.
Virtual Cascade Shark überwacht den gesamten virtuellen Maschinenverkehr.

Cascade soll in der voraussichtlich im ersten Quartal 2012 erhältlichen Version 9.5 End-to-End-Service-Performance-Monitoring und Fehlerdiagnosen vom Remote-LAN über das WAN bis tief ins Rechenzentrum hinein ermöglichen. Unternehmen nutzen Application Delivery Controller (ADC), um Bereitstellung, Flexibilität und Ausfallsicherheit von Anwendungen zu optimieren.

Riverbed zufolge werden durch den Einsatz von Load Balancing ADCs notwendige Informationen und Anwendungsabhängigkeiten jedoch oftmals verschleiert und Unternehmen hätten dann Probleme, ihre Performance zu überwachen oder Fehlerdiagnosen zu fahren.

Cascade 9.5 soll das Aufspüren und Überwachen von Load-Balancing-Anwendungen automatisieren, durch die Integration mit ADCs wie F5 Local Traffic Manager, Riverbed Stingray Traffic Manager und weiteren Controllern die Lücke zwischen kunden- und serverseitigen Load-Balancer-Verbindungen überbrücken und der IT damit Einblicke in die Anwendungsperformance gewähren.

Cascade Profiler und Virtual Cascade Shark

Cascade Profiler stellt einen wizardbasierenden Konfigurationsprozess für Service Monitoring über ADCs zur Verfügung. Virtual Cascade Shark bietet eine kontinuierliche Paketerfassung und Performance-Analyse in virtuellen Umgebungen und überwacht dabei den gesamten virtuellen Maschinenverkehr.

Anwendungsreiche Traffic-Metriken sollen für ein zentralisiertes Service Level Discovery und Monitoring sowie eine beschleunigte Fehlerdiagnose in das Performance-Management-Dashboard von Cascade Profiler exportiert werden können. Darüber hinaus würden Riverbed zufolge Paketdaten kontinuierlich erfasst und für eventuelle spätere Analysen mit der Software Cascade Pilot entweder auf dem lokalen Server oder in einem Storage Area Network (SAN) gespeichert.

Multi-Segment-Analyse

Mit Cascade Pilot sollen sich verwandte Traffic-Ströme von verschiedenen Standorten oder Quellen leichter zuordnen und analysieren lassen. IT-Administratoren könnten so identifizieren, wo genau im Netzwerk Performance-Probleme auftreten – ob im Remote-LAN, im WAN oder innerhalb des Rechenzentrums.

Unterstützung für präzise Zeitstempel

Cascade Shark kann laut Riverbed nanosekundengenaue Zeitstempel der SPAN-Port-Aggregators für höhere Präzision und Genauigkeit integrieren. Die Nutzung der Zeitstempel von existierender Netzwerkausrüstung sei kosteneffizienter und ermögliche zudem das koordinierte Zeitstempeln für das ganze Netzwerk, um Performance-Probleme festzustellen. Zusammen mit der Multi-Segment-Analyse in Cascade Pilot ließen sich Umgebungen mit niedrigen Latenzen und andere zeitkritischen Anwendungen für geschäftskritische Vorgänge überwachen. Unterstützte Netzwerk-Taps beinhalten Gigamon GigaVUE, cPacket Networks CVU und cTap, sowie VSS Monitoring Distributed Traffic Capture.

Reporting zur VoIP-Qualität

Cascade 9.5 verstärkt die Integration zwischen Cascade Shark und Cascade Profiler, indem die VoIP-Protokolle und Qualitätsmetriken in Cascade Profiler unterstützt werden. Mit diesen Informationen könnten IT-Manager sehen, was VoIP-Dienste in Verbindung mit Datenressourcen leisten, um so Kapazitäten effizient zu planen, Entscheidungen zu optimieren und die Erfahrung für Endanwender zu verbessern. Unterstützte VoIP-Qualitätsmetriken beinhalten Mean Opinion Score (MOS), R-Factor, Datenverlust und Jitter. Zusätzlich unterstützt Cascade auch das Cisco Skinny Client Control-Protokoll (SCCP).

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