Studie: Mobilitätsinitiativen bringen Vorteile für deutsche Unternehmen

Mobility verbessert Kundenzufriedenheit und User-Experience

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die Studie von CA Technologies zeigt: Eine unternehmensweite Enterprise-Mobility-Strategie schafft zufriedenere Kunden.
Die Studie von CA Technologies zeigt: Eine unternehmensweite Enterprise-Mobility-Strategie schafft zufriedenere Kunden. (Bild: MK-Photo – Forolia.com)

88 Prozent der deutschen Unternehmen, die Mobilitätsinitiativen implementiert haben, sehen oder erwarten einen Anstieg der Zahl der Kunden, die ihre Software und Dienstleistungen nutzen – so das Ergebnis einer in 13 Ländern durchgeführten Studie im Auftrag von CA Technologies.

Ein weiteres Ergebnis der von Vanson Bourne durchgeführten Studie Mobility: Why Your Customers Aren’t Satisfied and What to Do About It besagt, dass etwa 86 Prozent eine Verkürzung der Time-to-Market für neue Anwendungen und Dienstleistungen erreicht haben. 84 Prozent hätten von einer gesteigerten Kundenzufriedenheit und 76 Prozent von einer verbesserten User-Experience berichtet.

Die Studie spiegele die Ergebnisse einer Umfrage wieder, bei der 1.425 Mitglieder der Geschäftsleitung in 13 Ländern, darunter sechs europäische Staaten (Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz und Spanien), befragt wurden.

„Organisationen, die eine unternehmensweite Mobilitätsstrategie implementieren, haben einen klaren Vorteil gegenüber denen, die dies nicht tun. Dazu gehören besonders in der neuen Appliction Economy wichtige Kennzahlen wie steigende Kundenzahlen, zufriedenere Kunden sowie eine schnellere Markteinführungszeit“, erklärt Sven Mulder, Country Manager, CA Technologies in Deutschland. „Diese Umfrage zeigt, dass zwar die Mehrheit der befragten Unternehmen eine mobile Lösung anbietet aber nur wenige davon wirklich überzeugt sind. Eine unternehmensweite Mobilitätsstrategie löst dieses Problem.“

Enterprise Mobility lasse sich grob definieren als integrierte, ganzheitliche Strategie über alle wichtigen IT-Domänen (Entwicklung, Operations, Security etc.) hinweg. Sie sei außerdem mit allen Strategien des Unternehmens verzahnt und biete damit einen umfassenden Ansatz in der gesamten Organisation. Firmen, die nicht über eine unternehmensweite Mobilitätsstrategie verfügen würden, hätten das Thema nur punktuell in einzelnen Bereichen im Unternehmen realisiert.

Deutsche Enterprise-Mobility-Anwender würden aber bereits mit messbaren Ergebnissen davon profitieren. Die Studie von CA Technologies zeige, dass diese Organisationen jetzt schon im Schnitt eine 17-prozentige Steigerung der Kundenzufriedenheit verzeichnen, einen um 15 Prozent höheren Umsatz durch mobile Apps für Kunden und 14 Prozent Wachstum ihrer Kundenzahl.

Die Studie zeige auch, dass sich deutsche Unternehmen zunehmend für Enterprise-Mobility-Initiativen entscheiden, um von den gleichen Vorteilen profitieren zu können wie ihre Wettberber. Weitere 52 Prozent würden dies in den nächsten zwei Jahren planen. Im Fokus stehe dabei, die gesamte User-Experience (43 Prozent der Befragten) zu verbessern sowie die Bekanntheit der Marke zu steigern (38 Prozent) und die Sicherheit (38 Prozent) zu erhöhen.

Sven Mulder kommentiert wie folgt: „Diese Ergebnisse haben gezeigt, wie wichtig unternehmensweite Veränderungen in Strategie und Kultur sind, wenn ein Unternehmen in der Application Economy konkurrenzfähig bleiben will. Organisationen müssen sich von oben nach unten verändern – dazu gehört die Integration von Lösungen wie DevOps ebenso wie ein Software-First-Ansatz und eine unternehmensweite Enterprise-Mobility-Strategie.“

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