Studien: Mobilen Mitarbeitern fehlt die passende IT-Ausstattung

Mobility-Strategie: Eine Rarität in Unternehmen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Drei Viertel der befragten Mitarbeiter arbeiten mittlerweile mobil und verbringen immer mehr Zeit unterwegs.
Drei Viertel der befragten Mitarbeiter arbeiten mittlerweile mobil und verbringen immer mehr Zeit unterwegs. (Bild: LVDESIGN – Fotolia.com)

Mitarbeiter wollen und sollen mobil arbeiten, dennoch sind sie oft nicht mit den Endgeräten und Anwendungen ausgestattet, die sie benötigen, um effizient arbeiten zu können. Den Grund liefern Studien von PAC und Computacenter: In jedem zweiten Unternehmen fehlt eine geeignete Mobility-Strategie.

Studien von Pierre Audoin Consultants (PAC) und Computacenter zum „Zeitgemäßen Arbeitsplatz“, bei denen 250 Mitarbeiter und 125 Fachbereichsleiter aus mittleren und großen deutschen Unternehmen befragt wurden, haben ergeben, dass bislang nur jedes zweite Unternehmen eine Mobility-Strategie verfolgt und dass noch weniger Firmen die Anforderungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter an ihre IT-Arbeitsumgebungen systematisch ermitteln können.

Modernisierungsbedürftige Arbeitsausstattung

Drei Viertel der befragten Mitarbeiter arbeiteten mittlerweile mobil und seien immer öfter unterwegs – im Home Office, in anderen Niederlassungen, bei Kunden oder Partnern. Die Möglichkeiten mobiler Geräte und derer Anwendungen seien sowohl Mitarbeitern als auch Fachbereichsleitern aus dem privaten Umfeld bekannt. Doch wie die Umfrage zeigt, bestehe für 55 Prozent der Mitarbeiter beim Thema Mobility im Arbeitsalltag Optimierungsbedarf, 16 Prozent schätzten ihre Arbeitsausstattung sogar als stark modernisierungsbedürftig ein. Jeder Sechste sei so frustriert, dass er auf eigene Kosten in eine Verbesserung investieren würde – Wildwuchs, Ineffizienz und Sicherheitsrisiken seien die Folge. Auch die Fachbereichsleiter hätten die Schwachstellen erkannt: Knapp zwei Drittel forderten eine bessere Unterstützung mobiler Mitarbeiter und Prozesse.

Bessere Mobilitätsunterstützung ist komplex

Ein Grund für die zögerliche Haltung vieler Unternehmen könnte der Aufwand sein, den das Thema für die gesamte Workplace-Infrastruktur nach sich ziehe. Es müssten geeignete Konzepte und Lösungen gefunden werden, um Kosten- und Investitionsrisiken zu minimieren und gleichzeitig die nötige Sicherheit und Agilität zu gewährleisten. Unternehmen könnten dies nur erreichen, wenn sie die gesamte IT- und Service-Infrastruktur auf den Prüfstand stellen würden – von den Endgeräten, Anwendungen und Inhalten über die notwendige Datensicherheit bis hin zu Connectivity und Support.

„Eine Mobility-Strategie sollte immer auch integraler Bestandteil der gesamten Workplace-Strategie sein. Der Aufwand für die Implementierung ist zwar relativ groß, ihm stehen aber zahlreiche Vorteile gegenüber“, erläutert Günter Kurth, Solution Director Mobility bei Computacenter. „Ein zentrales Management der Geräte ermöglicht eine effektive Administration, Sicherheitsanforderungen werden gewährleistet und der Einsatz privater Schatten-IT deutlich minimiert. Und da die Arbeitsausstattung den individuellen Anforderungen der Mitarbeiter entspricht, können diese deutlich effizienter arbeiten.“

Die Ergebnisse der Einzelstudien zum Zeitgemäßen Arbeitsplatz aus Sicht der Mitarbeiter und aus Sicht der Fachbereichsleiter sowie die darauf basierende Spotlight-Analyse können abgerufen werden.

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