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Studie von FrontRange und Enterprise Management Associates Mobilität ist wichtiger als wirtschaftliche Faktoren

| Autor / Redakteur: Heidemarie Schuster / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Bei einer Umfrage zum Enterprise Mobility Management (EMM) kam heraus, dass viele Unternehmen keinen Wert auf Enterprise-Mobilty-Strategien legen.

Die Studie zeigt unter anderem auf, dass mobile Geräte als Ergänzung wahrgenommen werden und weniger als Ersatz für PCs.
Die Studie zeigt unter anderem auf, dass mobile Geräte als Ergänzung wahrgenommen werden und weniger als Ersatz für PCs.
(Bild: © Oleksiy Mark - Fotolia.com)

FrontRange und Enterprise Management Associates (EMA) haben gemeinsam eine Umfrage zu Enterprise Mobility Management (EMM) durchgeführt. Für den Bericht „Enabling Unified Endpoint and Service Management for a Mobile Workforce“ wurden mehr als 200 IT-Profis aus unterschiedlichen Branchen und Regionen weltweit befragt. Dabei kam heraus, dass lediglich 15 Prozent der Unternehmen bereit sind, mobile Anforderungen zu unterstützen – und das obwohl 60 Prozent ein mobiles Management als wichtig oder entscheidend für ihr Geschäft ansehen. Die Studie ergab zudem, dass rund 50 Prozent der größeren Unternehmen eher dazu bereit wären als kleinere Organisationen. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass Unternehmen mehr Wert auf Mobilität legen als auf wirtschaftliche Faktoren, Unternehmensgröße oder verfügbare Ressourcen.

Dass ein einheitlicher Ansatz zur Verwaltung von Endgeräten notwendig ist, rückt bei vielen der Befragten immer mehr ins Bewusstsein. Mehr als die Hälfte gab an, sich eine einzige Lösung zur Verwaltung von mobilen Geräten und PCs zu wünschen. Die Mehrheit präferiert auch Cloud-basierte Mobile-Management-Lösungen insbesondere Hybrid-Cloud-Ansätze.

Privat und geschäftlich

Mehr als 80 Prozent der Befragten gaben an, einige oder alle mobilen Geräte sowohl geschäftlich als auch privat nutzen zu können. Während andere Branchen auch BYOD (Bring Your Own Device), CYOD (Choose Your Own Devise) und BYOA (Bring Your Own Access) Richtlinien zulassen, nutzen staatliche Organisationen ihre mobilen Geräte ausschließlich für geschäftliche Zwecke (38 Prozent).

87 Prozent der Unternehmensanwender, die regelmäßig am Computer arbeiten, verlassen sich sowohl auf einen PC (Desktop oder Laptop) als auch auf mindestens ein mobiles Gerät (Smartphone oder Tablet). Mobile Geräte werden somit als Ergänzung wahrgenommen und weniger als Ersatz für PCs.

Enterprise-Mobility-Lösungen

Überraschend bei der Umfrage war, dass IT- und High-Tech-Unternehmen am wenigsten Wert auf eine Enterprise-Mobility-Strategie legen – für 17 Prozent ist dies „nicht wichtig”. 60 Prozent bevorzugen Cloud-Lösungen. Kleine bis mittelgroße Unternehmen bevorzugen sogar überwiegend Cloud-Ansätze (82 Prozent) – sie wissen, dass dieser Ansatz die begrenzten Budgets und Ressourcen ideal ergänzt.

Im Durchschnitt gaben etwas mehr als die Hälfte der Befragten an, sie würden einen einheitlichen Ansatz gegenüber separaten Lösungen bevorzugen, wenn sie die Wahl hätten.

66 Prozent der mittleren und großen Unternehmen weisen EMM-Funktionen eine erhöhte Bedeutung zu, während 48 Prozent der kleinen Unternehmen EMM als wesentlich betrachten.

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