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Absage an WiMAX schafft gute Chancen für baldiges LTE – doch was ist Easy-C? Mobilfunkbetreiber drängt es zu Long Term Evolution und Gigabit/s

| Redakteur: Ulrike Ostler

Long Term Evolution (LTE) kommt, und zwar nicht erst in ferner Zukunft. Der Standard soll diesen Monat verabschiedet werden. In Bonn läuft ein Feldversuch von T-Mobile. Doch KDDI, der zweitgrößte japanische Mobilfunkanbieter, kauft bereits ein – bei Hitachi und Nortel. Aber deutsche Forscher beschäftigen sich mit Easy-C.

Die Rivalität von WiMAX und UMTS setzt sich in der vierten Generation fort
Die Rivalität von WiMAX und UMTS setzt sich in der vierten Generation fort
( Archiv: Vogel Business Media )

KDDI will seinen 30 Millionen Kunden breitbandintensive Multimedia-Applikationen mit einem Long-Term-Evolution-Mobilfunknetz (LTE) zu Verfügung stellen. Die Kernelemente des künftigen Netzes stellen Hitachi und Nortel.

Die Ausschreibung des LTE-Mobilfunknetzes von KDDI umfasst die Lieferung eines „Evolved Packet Core“ (EPC) von Hitachi Communication Technologies, einer Tochter von Hitachi. Nortel implementiert die „EPC Mobility Management-Funktion“ (MME), die durch das ATCA-basierende Access Gateway (AGW) von Nortel bereitgestellt wird. Das Gatway soll auch für eine reibungslose Erweiterung des bestehenden KDDI-Netzes in das zukünftige LTE-Netz sorgen.

Nortel-Ausstattung kommt auch in dem Bonner Feldversuch von T-Mobile zum Einsatz und auch US-Provider Verizon wird wohl zu Nortel-Produkten greifen, um das CDMA-Netz um LTE zu erweitern.

Bei einem LTE-Mobilfunknetz werden die Download-Zeiten für Musik- und Videodienste erheblich reduziert. Die KDDI-Kunden erhalten somit Zugriff auf breitbandintensive Applikationen wie Videos, Mobile Games und Online-Dienste jederzeit und von überall aus.

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