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Meru Networks präsentiert neue Architektur und Produkte MobileFLEX verwaltet WLAN und Ethernet

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

WLAN-Ausrüster Meru Networks hat eine MobileFLEX-Architektur samt passenden Produkten vorgestellt. Die sollen einen einheitlichen Ansatz für WLAN sowie Ethernet liefern und BYOD-Herausforderungen lösen.

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Ein kontextbezogener Applikations-Layer soll geschäftskritische Anwendungen absichern.
Ein kontextbezogener Applikations-Layer soll geschäftskritische Anwendungen absichern.
(Bild: Meru)

Mit der jetzt präsentierten MobileFLEX-Architektur will Meru Networks (Meru) einen einheitlichen Netzwerkansatz für drahtlose und drahtgebundene, lokale Netze anbieten. Dabei will der Anbieter nicht nur geschäftskritische Applikationen zuverlässig ausliefern, sondern auch BYOD-Szenarien unterstützen.

Wie man sich das konkret vorstellen kann, erläutert Referenzkunde Charles Thacker, Director of Technology der Gemeindeschulen von Farminignton (New Mexico): "Das Implementieren der MobileFLEX-Architektur von Meru ermöglicht uns, Apple Bonjour-Services über den ganzen Campus verteilt zu skalieren und zu managen. Zudem vereinfacht die Architektur die Ersteinführung von iOS-Geräten, die via Mobile Device Management verwaltet werden und schafft darüber hinaus Netzwerk-Gastzugänge für Besucher und Trainer".

Im Detail deckt Meru mit MobileFLEX folgende Teilaspekte ab:

  • FLEX Access soll für flexiblere WLAN-Umgebungen sorgen. Hierfür setzt Meru auf so genannte, "kontextbezogene Applikations-Layer (CALs)", die geschäftskritische Unternehmens- und Kunden-Applikationen dynamisch trennen und zuordnen.
  • Unter dem Label FLEX Control bietet Meru Virtual Controller für VMware-Umgebungen an. Das korrespondierende Produkt heißt "System Director SD 6.0", ist IPv6-kompatibel und soll im zweiten Quartal verfügbar sein.
  • Per FLEX Policy sollen IT-Verantwortliche Richtlinien für den Zugang zu drahtlosen oder drahtgebundenen Netzen definieren und durchsetzen. Das "Service-Connect-Feature" unterstütze dabei etwa kontextbasierende Richtlinien, um Services des Apple-Protokolls Bonjour zu verwalten. Der Meru Identity Manager (IDM) 13.2 sorgt für automatisierte Gastzugänge, lässt sich mit eduroam-Netzen integrieren und unterstützt Active/Active Failover per Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP).
  • FLEX Management steht laut Meru für "transparente Verwaltung und Sicherheit sowie effektives Troubleshooting über die gesamten Netzwerkzugangs-Kanäle". Der hierfür zuständige E(z)RF Network Manager 4.0 erkennt Störquellen für den Funkverkehr und ist ab zweitem Quartal zu haben.
  • Mit FLEX Solutions will Meru schließlich "Roll-Outs mit führenden Enterprise-Applikationen" vereinfachen. Unterstützt werden beispielsweise die Integration mit Microsoft-Lync oder LanSchool. Mit Meru Education-Grade (MEG) liefere man Lehreinrichtungen zudem eine Lösung, um BYOD-Probleme in den Griff zu bekommen.

Neue Hardware und Trade-In

Flankierend zur MobileFLEX-Architektur hat Meru auch neue Hardware-Komponenten vorgestellt. So liefere man mit dem Meru MC1550 Wireless LAN Controller einen 802.11ac-fähigen Controller für Einsteiger. Das System kann bis zu 50 Access Points und 1.000 Clients verwalten.

Des Weiteren hat Meru den "Single Radio-Access Point AP1014" vorgestellt. Das Gerät funkt gemäß 802.11n und beinhaltet zudem vier Ethernet-Ports.

Kunden, die sich noch bis zum 28. Juni 2013 bestimmte 802.11n-Zugangspunkte erwerben, stellt Meru zudem ein Trade-In Programm in Aussicht. Sobald alternative Geräte mit 802.11ac verfügbar sind, könnten diese dann zu einem vergünstigten Preis erworben werden. Details zum "Meru 802.11ac Investment Protection Plan" (PDF) und den davon abgedeckten Access Points gibt es online beim Hersteller.

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