Studie: UCC-Dienste stehen bei KMU hoch im Kurs

Mittelständler erwarten Kosten- und Produktivitätsvorteile durch UCC

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Laut Studie sind dies die UCC-Werkzeuge, die bei der Mehrheit der Kunden bereits im Einsatz sind, aktuell eingeführt werden oder deren Einführung geplant ist.
Laut Studie sind dies die UCC-Werkzeuge, die bei der Mehrheit der Kunden bereits im Einsatz sind, aktuell eingeführt werden oder deren Einführung geplant ist. (Bild: Frost & Sullivan)

Laut einer von Frost & Sullivan im Auftrag von Aastra durchgeführten Studie nutzen vor allem Unternehmen mit mehreren Standorten oder Mitarbeitern im Homeoffice die Vorteile von Diensten wie Audio- und Videokonferenzen, Instant Messaging und Unified Messaging.

Frost & Sullivan legte den Fokus der globalen Studie The True Value of UCC to Small and Medium-sized Business Customers: Why They Can’t Thrive Without It auf die Wahrnehmung des Nutzens und die Verbreitung von Tools für Unified Communications & Collaboration (UCC) in KMUs. Gleichzeitig analysiert das Research-Institut Einführungsbarrieren sowie mögliche Unterstützungen von Herstellern, die Vertriebspartnern bei der Verbreitung von UCC helfen könnten. Frost & Sullivan befragte insgesamt 315 Channel-Partner. Als Multiplikatoren lieferten sie Einschätzungen zum Status von UCC bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Haupterkenntnisse der Untersuchung:

  • Die meistverwendeten Tools sind Audiokonferenz- (83 Prozent) und VoIP/IP-PBX-Funktionen (81 Prozent), Unified Messaging (69 Prozent) und Fixed-Mobile Convergence (66 Prozent).
  • Fast drei Viertel der Partner glauben, dass KMUs sich von UCC in erster Linie geringere Kosten und mehr Produktivität versprechen.
  • 81 Prozent der befragten Partner nennen Bedienungsfreundlichkeit als wichtigstes Kriterium bei der Entscheidung für UCC in kleineren und mittleren Unternehmen.
  • Die Sichtweise der Partner ist je nach Grad ihrer Beteiligung und Art der Geschäftsbeziehung mit dem Endnutzerunternehmen unterschiedlich. Besonders optimistisch sind IT-Berater, von denen 61 Prozent glauben, dass bei KMUs großes Interesse an UCC besteht.
  • Partner sehen bei der Vermarktung auch die Hersteller in der Pflicht: Intensivere Schulungen für Vertriebspartner und Endanwender würden helfen, um das Thema UCC im Mittelstand voranzubringen. Auch müssten die geschäftlichen Vorteile diverser UCC-Tools stärker am Markt kommuniziert werden.
  • Einführungsbarrieren sind kleine Budgets, begrenzte hausinterne IT-Ressourcen und limitierte Kapazitäten der gesamten Belegschaft. Mehr als die Hälfte der befragten Partner nannten Integrationskosten (54 Prozent) und Lizenzkosten (51 Prozent) als wichtigste Hürde für die Einführung erweiterter UCC-Systeme.

Elka Popova, Program Director Unified Communications & Collaboration bei Frost & Sullivan, kommentiert: „Diese Studie bestätigt die Ergebnisse früherer Untersuchungen von Frost & Sullivan, dass KMUs bei UCC-Investitionen konservativer vorgehen als größere Unternehmen. Im Zuge der Besserung der makroökonomischen Lage werden KMUs jedoch von Kosteneinsparungen und ähnlichen taktischen Zielen auf strategische Ziele umschwenken, etwa die Gewinnung von Wettbewerbsvorteilen durch mehr Produktivität. Ein lösungszentrierter Vertriebsansatz, bei dem Bedienungsfreundlichkeit, größere Herstellerdiscounts und kontinuierliche Partnerschulungen im Vordergrund stehen, wird die Nachfrage nach UCC-Tools im KMU-Segment fördern.“

Die Studie enthält außerdem Informationen über die Verbreitung der verschiedenen Endgeräte bei KMUs sowie über die Unterschiede in der Wahrnehmung bei verschiedenen Partnern (IT-Berater, Systemhäuser, Reseller).

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