Ruckus möchte öffentliches WLAN vorantreiben

Mit OpenG zur WLAN-Oase Deutschland

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland beim Thema öffentliches WLAN schlecht ab, sagt Ruckus Wireless.
Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland beim Thema öffentliches WLAN schlecht ab, sagt Ruckus Wireless. (Bild: Andrey Popov – Fotolia.com)

Die OpenG-Technologie könnte die WLAN-Situation in Deutschland verbessern, glaubt WLAN-Spezialist Ruckus Wireless. Privatunternehmen, Veranstaltungsorten und Festnetzbetreibern sei es hiermit möglich, selbstständig hochwertige LTE-Netzwerke in Gebäuden zu installieren.

In Deutschland besteht beim Thema öffentliches WLAN noch großer Nachholbedarf, mahnt das auf WLAN-Lösungen spezialisierte Unternehmen Ruckus Wireless. Während Gratis-Hotspots in vielen anderen Industrienationen selbstverständlich seien, finde man hierzulande nur sehr selten kostenlose WLAN-Zugänge. Die Ankündigungen der Bundesregierung, hier Abhilfe zu schaffen, seien bisher folgenlos geblieben.

Welche Vorzüge technische Innovationen wie „Collaborative Shared Spectrum“ für die Telekommunikationsbranche sowie deren Kunden bieten können, kommentiert Oliver Wolff, Systems Engineer Manager Central & Eastern Europe bei Ruckus Wireless. Das Unternehmen hat gerade seine Beteiligung am Citizens Broadband Radio Service in den USA bekannt gegeben. Damit soll Mobilfunkabdeckung und -kapazität in Gebäuden und dicht besiedelten Gebieten erweitert werden. Auch die WLAN-Situation in Deutschland könnte mit solchen Initiativen verbessert werden.

„Collaborative Shared Spectrum, die so genannte OpenG-Technologie, könnte die Drahtlosverbindung in Deutschland signifikant vorantreiben, indem es Privatunternehmen, Veranstaltungsorten und Festnetzbetreibern erlaubt, selbstständig qualitativ hochwertige LTE-Netzwerke in Gebäuden zu installieren. Diese ermöglichen es Mobilfunkkunden, sich ohne Unterbrechung der Mobilfunkverbindung zu bewegen“, so Oliver Wolff von Ruckus Wireless.

„Der nächste Schritt bei der Einrichtung von Regulierungen und Standards wäre die Einführung ähnlicher Initiativen in Europa wie Licensed Shared Access (LSA) in den USA. Diese ebnen den Weg für Mobilfunk- und WiFi-Technologien, mit deren Hilfe Kunden und Unternehmen bessere Services zur Verfügung stehen. Nur wenn solche Technologien auch in Deutschland Einzug halten, verbessert sich die Verfügbarkeit von öffentlichem WLAN. Solche Veränderungen unterstützen schließlich neue Geschäftsmodelle und beflügeln das Wirtschaftswachstum im Standort Deutschland.“

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43953124 / Standards)