Allied Telesis sucht sich mit Extricom einen WLAN-Partner

Mit Linux als Basis ermöglicht Allied Telesis „network in a box“

13.05.2009 | Redakteur: Ulrike Ostler

Die „AT-X600“-Produktfamilie von Allied Telesis, Bild: AT
Die „AT-X600“-Produktfamilie von Allied Telesis, Bild: AT

Virtual Chassis Stacking

Das virtuelle Chassis wird wie ein einzelner Switch verwaltet. Das Konzept bietet aber eine mehrstufige Anpassungsfähigkeit: der dezidierte Stack-Link wird durch eine weitere Verbindung abgesichert. Wenn der Stack-Link ausfällt, wird die Kommunikation zwischen den Stack-Mitgliedern somit aufrecht erhalten, um eine automatische Rekonfiguration zu ermöglichen. Quelle: Allied Telesis
Das virtuelle Chassis wird wie ein einzelner Switch verwaltet. Das Konzept bietet aber eine mehrstufige Anpassungsfähigkeit: der dezidierte Stack-Link wird durch eine weitere Verbindung abgesichert. Wenn der Stack-Link ausfällt, wird die Kommunikation zwischen den Stack-Mitgliedern somit aufrecht erhalten, um eine automatische Rekonfiguration zu ermöglichen. Quelle: Allied Telesis

Ein so genannter “VCStack”, der über vier Units reichen kann, soll für ein schnelles Failover sorgen, so dass Netzwerk-Services nahezu unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen können. Netzwerk-Ressourcen können somit über verschiedene Units und Ports verteilt sein.

Ohne eine VCS-Lösung müssten Anwender, um Hochverfügbarkeit on kleinen und mittleren Unternehmen herzustellen, redundante Verbindungen und Router einsetzen. Mit Blockierungs-Mechanismen von STP wurde dafür gesorgt, dass keine aktiven Schleifen entstehen konnten.

Zwar wurde im Verlauf der vergangenen 15 Jahre an schnelleren Umschaltzeiten im VLAN gebastelt, doch im Wesentlichen blieb die Funktionsweise von STP erhalten.

Veraltete Technik

Heute wird zumeist Layer-2-Redundanz durch eine Layer-3-Geräteredundanz als virtuelles Gateway unterstützt. VRRP bietet eine automatisches Umschalten, so dass es mehreren Routern oder Layer3-Switches erlaubt ist, eine virtuelle IP-Adresse gemeinsam zu nutzen, die als Default-Gateway dient. Also übernimmt ein anderes Gerät die virtuelle IP-Adresse, wenn der Master-Router ausfällt.

Doch diese Lösung hat eine Reihe gravierender Nachteile:

  • Die Netzwerkgeräte sind ineffektiv genutzt – Der VPRP-Standby-Router ist vollkommen ausgelastete, während er sich um Standby-Modus befindet. STP versetzt eine Menge Verbindungen in den Standby-Modus und verfehlt so das Ziel optimaler Bandbreitenauslastung.
  • Die Unterbrechungen dauern zu lange – Das Umschalten zwischen VRRP-Routern kann einige Sekunden dauern. STP kann einige Sekunden beanspruchen, um sich zu reorganisieren, wenn ein aktiver Link ausfällt
  • Es gibt Einschränkungen bei der Sicherheit – VRRP ist gegen bösartige Angriffe wie das Erzwingen einer neuen VRRP-Master-Slave-Entscheidung verletzlich. STP ist anfällig gegen zahlrieche böswillige Anfriffe.
  • Die Implementation und die Verwaltung sind kompliziert – Eine VRRP/STP-Lösung muss sehr sorgfältig geplant und sauber implementiert werden. Weil die Technik kompliziert und von vielen Vereinbarungen abhängig ist, dauert es unter Umständen lange, bis Probleme gefunden und gelöst werden können.

weiter mit: Die neue Lösung

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