UC-Leitfaden zeigt, woran Unternehmen nicht sparen sollten Migration zu Unified Communications: Richtige Services sind das A und O

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Siemens Enterprise Communications rät Unternehmen, bei der Migration zu Unified Communications die Unterstützung kompetenter Service-Anbieter in Anspruch zu nehmen. Ansonsten würden schwache Infrastrukturen, häufige Betriebsstörungen und unnötige Kosten drohen.

Firma zum Thema

Siemens Enterprise Communications empfiehlt, die Migration zu Unified Communications nicht im Alleingang anzugehen.
Siemens Enterprise Communications empfiehlt, die Migration zu Unified Communications nicht im Alleingang anzugehen.
(Bild: Siemens Enterprise Communications)

Unternehmen können die Migration zu Unified Communications im Alleingang umsetzen. Doch damit die Implementierung des neuen Produktes reibungslos abläuft, sollten CIOs auf umfassende Services setzen. Siemens Enterprise Communications zeigt, warum professionelle Unterstützung bei der Migration zu UC das A und O ist und nach welchen Kriterien CIOs ihre Service-Provider aussuchen sollten.

Ziele müssen klar definiert sein

Der CIO muss wissen, was er im Rahmen der Migration zu Unified Communications erreichen will. Dazu gehören klare Vorstellungen, welche Bereiche im Unternehmen von der neuen UC-Lösung profitieren sollen. So ist es beispielsweise ratsam, Arbeitsplatzprofile zu erstellen. Bereits in dieser Phase ist die Unterstützung durch einen UC-Service-Experten sinnvoll. Dieser versteht die operative Umgebung und die technologische Architektur genau und kann alle bisherigen Investitionen detailliert analysieren. Somit lässt sich ein zielorientierter Business Case ausarbeiten, der nicht nur die Voraussetzung für eine professionelle Installation ist. Auch für den CIO selbst hat er einen wichtigen Vorteil: Schutz. Denn läuft ein solches Mammutprojekt nicht reibungslos ab, wird meist zuerst auf den IT-Entscheider im Unternehmen gezeigt.

„Immer mehr Firmen planen, ihre Kommunikationsinfrastruktur fit zu machen für Unified Communications. Die Konzeption, Umsetzung und Integration einer UC-Lösung innerhalb einer vorhandenen Infrastruktur ist für IT-Entscheider jedoch eine große Herausforderung. Meistens fehlt den Verantwortlichen ausreichendes betriebswirtschaftliches und technisches Wissen über das neue Produkt. Deshalb sollten sie immer einen professionellen Service-Partner einplanen, der ihre Investitionen voll ausschöpfen und gleichzeitig die Verfügbarkeit gewährleisten kann“, erklärt Ralf Heipmann, Bereichsleiter Service Delivery & Support Deutschland bei Siemens Enterprise Communications.

Der richtige Service-Provider ist ein Allrounder

Wird Unified Communications neu im Unternehmen eingesetzt, ist eine individuelle Einführung der Nutzer unumgänglich. Die Anforderungen an den Service-Provider gehen dabei weit über das Know-how zur neuen Lösung hinaus: Idealer Weise vereint er Wissen aus der IT sowie der traditionellen TK-Welt und hat ähnliche Prozesse bereits von A bis Z begleitet – und das auch in der spezifischen Branche, in der das Unternehmen tätig ist. Dadurch kann er Best Practices ableiten und individuelle Service-Levels für interne und externe Anwender definieren. Darüber hinaus bietet er Schulungen, Weiterbildungen und Enduser-Trainings an.

Heipmann: „Bei der heutigen Vielfalt an Technologien und der starken Konkurrenz müssen gerade Service-Berater in der Lage sein, die spezifischen Ansprüche ihrer Kunden umfassend zu bedienen. Da ist besonders hohe Flexibilität gefragt. Das können nur Anbieter, die über ein breit aufgestelltes Portfolio an umfangreichen Managed Services verfügen.“

Kontrolle, Feedback, Support und Wartung

Die neue Technologie ist eingesetzt und funktioniert einwandfrei – die Arbeit der Service-Anbieter ist damit aber längst nicht beendet. Um die Produktivität langfristig zu erhöhen, muss das Verhalten der Anwender kontinuierlich überwacht und Feedback eingeholt werden, etwa durch Reports zu diversen Anwendungsszenarien und zur Zufriedenheit. Die auf SLA-Vereinbarungen basierenden Performance-Messungen und -steuerungen gehören mit dazu.

„Auch lange nachdem die neue Lösung eingesetzt ist, muss der Service-Provider mit Rat und Tat zur Seite stehen – denn erst bei der Benutzung der neuen Technologie treten die meisten Unklarheiten auf und werden Engstellen sichtbar. Ein Rund-um-die-Uhr-Support, etwa in Form von klassischen Service-Hotlines oder intelligent eingerichteten Service-Desktops, ermöglicht zu jeder Zeit einen schnellen Zugang zu kompetenten Ansprechpartnern auf verschiedenen Ebenen“, erklärt Ralf Heipmann weiter.

In puncto Wartung sollten wichtige Updates und Backups in regelmäßigen Abständen von fachmännischer Hand durchgeführt werden. So lassen sich etwa bei einem Ausfall sämtliche Systeminformationen schnell und unkompliziert wiederherstellen. Auch das Management von Drittanbietern gehört mit dazu, da oft unterschiedliche oder kombinierte Lösungen im Unternehmen eingesetzt werden. Professionelle Service-Provider liefern in der Regel je nach Bedarf sowohl Remote- und Onsite-Management-Services als auch umfassende Logistik-Services mit Desk-to-Desk-, Door-to-Door- und Hot-Swap-Optionen.

(ID:40044020)