Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 Microsofts großer Wurf zur zentralen Verwaltung virtueller Maschinen

Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Hinter dem langen Produktnamen verbirgt sich eine zentrale Administrationsplattform für virtuelle Maschinen. Der Microsoft System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) 2008 unterstützt neben den virtuellen Maschinen Hyper-V und Virtual Server 2005 aus eigenem Haus auch den ESX-Server von VMware. IP-Insider hat einen ersten Blick auf die BETA-Version geworfen und erläutert auf dieser Basis die aktuellen Trendsin Sachen Virtualisierung bei Microsoft.

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Mit System Center Virtual Machine Manager 2008 lassen sich virtuelle Server zentral verwalten.
Mit System Center Virtual Machine Manager 2008 lassen sich virtuelle Server zentral verwalten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit SCVMM (kurz „VMM“) 2008 lassen sich virtuelle Hosts mit Hyper-V-Technik, Microsoft Virtual Server 2005 und sogar VMware ESX-Server verwalten. Zielgruppe des SCVMM sind kleine und große Rechenzentren, die ihre Infrastruktur zentral verwalten müssen.

Wie beim Mitbewerber VMware wird Wert auf einfache Verwaltung und Übersichtlichkeit gelegt, um Server im laufenden Betrieb zu sichern, zu verschieben und zu klonen. Durch ein Überwachen der Auslastung können virtuelle Maschinen vorhandene Serverhardware optimal auslasten und helfen wesentlich, den Energieverbrauch zu senken. Virtualisierung und optimale Ressourcenausnutzung sind demnach die Schlüsselstellen zur Senkung der Betriebskosten.

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Systemanforderungen

Der Trend zu 64-Bit-Anwendungen wird auch hier deutlich. Genau wie Hyper-V benötigt auch der VMM eine 64 Bit-Betriebssystemumgebung mit Windows Server 2008 (Abbildung 1). Der Server muss Mitglied einer Active Directory Domäne sein.

Zum Archivieren virtueller Maschinen ist ein dedizierter Bibliothek-Server (Library Server) sinnvoll, der ein normaler Windows File-Server sein kann. Zudem wird noch ein SQL Server benötigt, wobei zwischen einem SQL Server-Express oder einem bestehenden Datenbankserver gewählt werden kann. Abbildung 2 zeigt einen möglichen Aufbau über dedizierte Server.

Im Test ist ein SQL Server 2005 mit aktuellen Service Packs verwendet worden, auf dem noch problemlos weitere Datenbanken laufen können. In puncto Hardware empfiehlt es sich, ebenfalls mit der Zeit zu gehen und mindestens einen Mehrfach-Kern-Prozessor mit 4 GB RAM zu verwenden, der für bis zu 150 Hosts ausreichen soll (Quelle: Microsoft „Recommended Hardware Requirements“ für den VMM-Server).

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