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Unternehmen wurden befragt Microsoft und IDC: „Die Cloud ist der Schlüssel zur Consumerization“

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die Consumerization-Welle, also die Verschmelzung von privater und beruflicher IT, ist aus Sicht von Microsoft nicht mehr zu bremsen. Cloud Computing könne helfen, manche dabei auftretende Herausforderung zu lösen. Das Bereitstellungsmodell sei der „Schlüssel“, um Anwender-, Sicherheits- und Supportfragen zu lösen.

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Consumerization of IT: Microsoft sieht in Cloud Computing die Schlüsseltechnologie für das „Neue Arbeiten“ in Unternehmen.
Consumerization of IT: Microsoft sieht in Cloud Computing die Schlüsseltechnologie für das „Neue Arbeiten“ in Unternehmen.
(© venimo - Fotolia.com)

„Die Ergebnisse der von IDC im Auftrag von Microsoft durchgeführten Studie verdeutlichen, dass der IT-Consumerization-Trend eng mit Cloud Computing verbunden ist“, erklärte Thomas Schröder, Geschäftsführer Großkunden und Partner, Microsoft Deutschland. In der Erhebung, für die die Analysten 156 deutsche Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern befragten, wurde zwar nicht konkret danach gefragt, ob Cloud Computing und die Consumerization nahezu „eine Seite einer Medaille“ sind.

Aber: Sowohl privat als auch beruflich ist die Nutzung von Web-Applikationen beziehungsweise Cloud-Offerten verbreitet.

Private und berufliche Clouds

So gaben rund die Hälfte der Business-Entscheider an, geschäftlich relevante Cloud-Services auf Laptops oder Smartphones zu verwenden, 41 Prozent tun dies auf Tablets. Dass jeweils lediglich rund 30 Prozent privat mit Smartphones oder Tablets-PCs in die Cloud gehen und nur rund 37 Prozent dies in Bezug auf Notebooks sagten, begründen die IDC-Analysten mit einem mangelnden Bewusstsein dafür, wann tatsächlich auf Cloud-Angebote zugegriffen wird.

„Nach unserer Meinung müsste die private Nutzung von Cloud-Services wesentlich häufiger genannt werden. Mit dem Smartphone oder dem Tablet werden Daten meist nur abgefragt oder im begrenztem Umfang verarbeitet. Die Speicherung großer Datenmengen selbst findet dann beim ‚App-‘ beziehungsweise Cloud-Anbieter statt. Vielen der Business-Verantwortlichen ist also gar nicht bewusst, dass privaten ‚Apps‘ oftmals Cloud-Services sind“, urteilen die Marktforscher.

Das heißt: Aus IDC-Sicht nutzen deutlich mehr Anwender schon heute privat und unbewusst Cloud-Offerten als dies explizit sagen beziehungsweise wissen. Und diese Anwender, so das Unternehmen weiter, „übertragen die Erwartungshaltung auf das geschäftliche Umfeld und wollen die gleiche schnelle intuitive und mobile Nutzung von Geschäftsapplikationen“.

Manche App noch nicht mobil

Zahlreiche Geschäfts-Applikationen sind derzeit aber noch nicht über mobile Endgeräte verfügbar. Per Smartphone oder Tablet – der Zugriff über Notebooks wurde nicht abgefragt – können aktuell 65 Prozent der Mitarbeiter auf E-Mails, 63 Prozent auf Kalender und 61 Prozent auf das Internet – zum Surfen – zugreifen. Anwendungen, die über Basisfunktionen hinausgehen – wie CRM und ERP oder Collaboration-Lösungen – sind dagegen nur in je einem Viertel bis einem Drittel der Firmen verfügbar. „Der Blick auf die Planungen zeigt jedoch, dass die Unternehmen den Bedarf erkannt haben: Über ein Drittel planen den mobilen Zugriff auf Geschäftsdaten“, erläutern die IDC-Analysten.

Nach wie vor wirken manche Sicherheitsdenken hemmend: 70 Prozent der IT-Entscheider und 62 Prozent der Business-Entscheider nannten diese ein Consumerization-Hindernis. Auch vermeintlich aufwendiger IT-Support, eine unklare rechtliche Situation, unbewusstes Fehlverhalten der Anwender, ungeeignete Unternehmensrichtlinien oder Unklarheiten bei Supportfragen werden als Risikofaktoren betrachtet.

Mehr darüber, wie Cloud-Angebote die Hemmnisse für Consumerization abbauen helfen sollen, wie sich die Nutzung dieser entwickelt hat und wie Microsoft-Partner profitieren sollen, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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