Windows 10 Upgrade Microsoft macht Windows 10 nun zum „Empfohlenen Update“

Autor / Redakteur: Sebastian Gerstl / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Microsoft macht ernst: Wer sich bislang dem Windows-10-Upgrade noch verweigert hat, sollte einen Blick in seine Update-Einstellungen werfen. Denn Nutzer von Windows 7 und 8.1, die die Bereitstellung Empfohlener Updates automatisch aktiviert haben, bekommen ab sofort das Windows-10-Upgrade automatisch installiert.

Firma zum Thema

Microsoft macht ernst: Das Windows-10-Upgrade ist nun offiziell ein "Empfohlenes Update" - und wird unter Umständen nun automatisch auf dem Rechner von Nutzern installiert.
Microsoft macht ernst: Das Windows-10-Upgrade ist nun offiziell ein "Empfohlenes Update" - und wird unter Umständen nun automatisch auf dem Rechner von Nutzern installiert.
(Bild: Microsoft)

Der Umstieg auf Windows 10 bleibt im Grunde genommen weiterhin optional, auch wenn Microsoft mit dem Upgrade-Symbol schon seit Monaten Nutzer von Windows 7 und 8.1 zu einem Umstieg auf das neueste OS drängt. Nun hat Microsoft dem Windows-10-Upgrade offiziell den Status eines „Empfohlenen Updates“ verliehen.

Update-Einstellungen: Wer in der Systemsteuerung unter "Windows Update" / "Einstellungen ändern" die Bereitstellung der Empfohlenen Updates aktiviert hat, leitet ab sofort beim nächsten automatischen Udate die Installation von Windows 10 mit ein.
Update-Einstellungen: Wer in der Systemsteuerung unter "Windows Update" / "Einstellungen ändern" die Bereitstellung der Empfohlenen Updates aktiviert hat, leitet ab sofort beim nächsten automatischen Udate die Installation von Windows 10 mit ein.
(Bild: VBM-Archiv)

Was das für den Endverbraucher bedeutet: Wer in seinen Einstellungen zum Windows-Update unter Windows 7 und Windows 8.1 neben der Automatischen Update-Installation auch die Bereitstellung Empfohlener Updates aktiviert hat, bekommt bei der nächsten Systemaktualisierung automatisch Windows 10 heruntergeladen und installiert. Will man auf diesen Umstieg verzichten, sollte der Nutzer diese Einstellung also fortan deaktivieren – der Anwender bekommt dann allerdings unter Umständen auch andere empfohlene Sicherheits- oder Performance-Updates nicht mehr automatisch.

Microsoft begründet diesen Schritt damit, dass man Kunden den Umstieg auf Windows 10 noch leichter machen möchte. Anwender, die das Upgrade auf Windows 10 bereits reserviert hatten, bekämen so nun eine einfacheren Download- und Installationsvorgang bereitgestellt. Das Upgrade sei aber weiterhin nur empfohlen, nicht verpflichtend: Nach einer Installation von Windows 10 hat der Nutzer 31 Tage Zeit, den Vorgang wieder rückgängig zu machen.

Für diejenigen, die mehr Kontrolle über die Windows-10-Upgradebenachrichtigung und den automatischen Updatevorgang haben wollen, hat Microsoft eine detaillierte Support-Seite eingerichtet (es existiert auch eine deutschsprachige Fassung, die aber offensichtlich rein automatisiert übersetzt wurde). Hier wird unter anderem beschrieben, unter welchen Umständen ein Anwender die Windows-10-Installation weiterhin blockieren kann.

Nach der Analysewebsite Netmarketshare hat Windows 10 im Januar 2016 erstmalig eine größere Nutzerbasis als Windows XP erreicht. Microsoft selbst spricht von mehr als 200 Millionen Anwendern, die das neue Betriebssystem installiert haben.

Dieser Beitrag stammt von unserer Schwesterpublikation ELEKTRONIKPRAXIS.

(ID:43851518)