Suchen

Aktienrückkauf und Abschied von der Börse Michael Dell will Konzern von der Börse nehmen

| Redakteur: Stefan Riedl

Viel Geld ist nötig, um Dell von der Börse zu nehmen. Firmengründer Michael Dell hat es Medienberichten zufolge zusammengetragen – unter anderem mit Unterstützung von Microsoft.

Firma zum Thema

Angeblich führt das Dell-Management Gespräche mit Finanzinvestoren.
Angeblich führt das Dell-Management Gespräche mit Finanzinvestoren.
(Bild: Dell)

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist der Dell-Buyout in trockenen Tüchern. Für ein Gesamtinvestment in Höhe von rund 24,4 Milliarden US-Dollar wird das 1984 gegründete Unternehmen von der Börse genommen, berichtet das Handelsblatt. Demnach lässt sich Michael Dell dabei von einem einem Konsortium, bestehend aus Microsoft und der Investmentgesellschaft Silver Lake unter die Arme greifen. 13,65 Dollar sollen demnach den Anteilseignern pro Aktie geboten werden.

Geldbeschaffung

Konzerngründer Dell, der aktuell rund 14 Prozent der Dell-Anteile hält, wird laut Handelsblatt mit einer eigenen Investmentfirma und mit Unterstützung der genannten Partner und Krediten von vier Banken das Geld für den Rückkauf aufbringen. Stimmen Anteilseigner und Kartellwächter zu, könnte der Rauskauf im Sommer diesen Jahres abgeschlossen sein.

Aktienkurs

Nachdem die Nachrichtenagentur Reuters und das Wall Street Journal von laufenden Übernahmegesprächen berichteten, stieg der Dell-Aktienkurs zweistellig. Allerdings war der Anstieg nicht so stark wie der Kursverlust, den die Aktie im Laufe des vergangenen Jahres einstecken musste.

(ID:37944230)