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What Just Happened (WJH) ersetzt Streaming Telemetry und INT Mellanox integriert Monitoring in ASICs

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Unter der Bezeichnung „What Just Happened“ hat Mellanox Telemetriefunktionen in die ASICs der eigenen Spectrum-Switches integriert. Die überwachen alle Ports bei voller Geschwindigkeit und liefern direkt umsetzbare Informationen zur Fehlerdiagnose.

WJH ist mit den aktuellen Versionen von Mellanox Onyx, Cumulus Linux und SONiC verfügbar.
WJH ist mit den aktuellen Versionen von Mellanox Onyx, Cumulus Linux und SONiC verfügbar.
(Bild: Mellanox)

Mit „What Just Happened (WJH)“ hat Mellanox Monitoringfunktionen in die anwendungsspezifischen Chips (ASICs) seiner Spectrum- und Spectrum-2-Ethernet-Switches integriert. Die jetzt per Software freigeschaltete Lösung überwacht somit alle Ports gleichzeitig und das bei Leitungsgeschwindigkeiten von bis zu mehreren Terabit pro Sekunde – eine Performance, die sich laut Mellanox mit traditionellen Lösungen zur Deep Packet Inspection nicht abbilden lasse.

Anders als konventionelle „Streaming Telemetry“ oder „Inband Network Telemetry“ (INT) werden Daten bereits intern erhoben. Damit erübrige sich die Notwendigkeit, Daten über Taps an den Ports zu erheben. Zudem liefere WJH Daten im Kontext und sofort umsetzbare Informationen für das Troubleshooting in Netzwerken.

WJH ist mit den aktuellen Versionen von Mellanox Onyx, Cumulus Linux und SONiC verfügbar. Bestandskunden mit Spectrum-Switches erhalten die Monitoringfunktionen ebenfalls per Update. HPE bietet die Spectrum-Switches übrigens auch an – unter der Bezeichnung StoreFabric M-series und als Teil des „Hewlett Packard Enterprise Storage Networking“-Portfolios.

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