Mobile-Menu

IoT-Netz für Deutschland und Messwertgeber aller Hersteller Melita.io vernetzt Sensorik per LoRaWAN

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der im Vorjahr gegründete Anbieter melita.io will in Deutschland ein IoT-Netz für Sensoren aller Hersteller ausbauen. Dabei setzt das Unternehmen auf LoRaWAN sowie NB-IoT und nennt bereits erste Referenzen – darunter die Betreiber des Hockenheimrings sowie die Gemeinde Wüstenrot.

Firmen zum Thema

Dank Tracking in der Boxengasse sollen Mechaniker ihre Werkzeuge schneller wiederfinden.
Dank Tracking in der Boxengasse sollen Mechaniker ihre Werkzeuge schneller wiederfinden.
(Bild: © Mathias Weil - stock.adobe.com)

Melita.io baut an einem drahtlosen IoT-Netzwerk in Deutschland. Neben Mobilfunkstandards wie NB-IoT will der Anbieter dabei wohl insbesondere lizenzfreie Spektren nutzen. Ziel sei eine LoRaWAN-Infrastruktur, die für alle Unternehmen und unabhängig vom Hersteller der Sensorik zugänglich ist.

Als Referenz nennt Melita.io die Betreiber des Hockenheimrings. Jene wollen per IoT-Netzwerk und verschiedenen Sensoren die Prozesse in der Boxengasse weiter optimieren; das beinhalte beispielsweise die Auffindbarkeit von Werkzeugen durch Tracking.

Des Weiteren verweist der IoT-Anbieter auf die Smart City Initiative in der Gemeinde Wüstenrot. Dort würden derzeit öffentliche Gebäude mit Stromzählern ausgestattet. Deren Daten sollen zukünftig drahtlos übertragen sowie zentral ausgelesen und verarbeitet werden sollen.

Melita.io wurde im April 2020 gegründet – gehört allerdings zur Melita Group und ist eine „Infrastructure Company“ des Investors EQT. Damit kann das Start-up auf der eigenen Homepage mit 25 Jahren Erfahrung im Telekommunikationsbereich werben.

(ID:47104931)

Über den Autor