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VSFF-Stecker für High-Density-Transceiver Mehrfaserbasierte Verkabelung mit MDC-Steckverbindern

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

LWL-Sachsenkabel erweitert sein Portfolio um Verkabelungssysteme mit MDC-Steckverbindern. Der VSFF-Stecker MDC ist für High-Density-Transceiver ausgelegt und für die Umsetzung von Base-8-Verkabelungen mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 400 GBit/s geeignet.

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Das Fanoutkabel URM NG P8 auf 4x MDC soll für die optimale Verkabelung zwischen Aktiv- und Passivtechnik sorgen.
Das Fanoutkabel URM NG P8 auf 4x MDC soll für die optimale Verkabelung zwischen Aktiv- und Passivtechnik sorgen.
(Bild: LWL-Sachsenkabel)

Die MDC-Steckverbinder (Miniature Duplex Connector) der konfektionierten Kabelstrecken stammen von dem Hersteller US Conec. Der VSFF-Stecker (Very Small Form Factor) ist auf das System der High-Density-Transceiver SFP DD (Small Form Factor Pluggable Double Density), QSFP DD (Quad Small Form Factor Pluggable Double Density) und OSFP (Octal Small Form Factor Pluggable) ausgelegt. Mit seiner standardisierten 1,25-mm-Keramik-Ferrule könnte er an der Transceiverschnittstelle perspektivisch zum Standardsteckverbinder werden, so LWL-Sachsenkabel. Auch in die für 400-GBit/s-Strecken vorgesehene Base-8-Verkabelung (100 GBit/s pro Faser und Richtung) füge sich der MDC ein: Mit vier MDC-Steckern ließen sich achtfaserbasierte Transceiver problemlos integrieren, die im Backbone-Bereich wiederum über das Mehrfaserstecksystem URM NG P8 eingebunden werden könnten. Neben klassischen Patchkabeln für MDC-Kabelstrecken in der Aktivtechnik stellt LWL-Sachsenkabel für die passive Verkabelung weiterhin URM-NG-Kabelstrecken zur Verfügung. Wer im Backbone-Bereich eine MDC-Verkabelung bevorzugt, könne wahlweise auch auf MDC-Trunkkabel zurückgreifen.

Mit der Erweiterung des Portfolios um MDC-Verkabelungen reagiert LWL-Sachsenkabel auf die Einführung der neuen Transceiver-Generation, die deutlich höhere Bandbreiten ermöglicht. Zudem erlaube der neue Steckverbinder vor dem Hintergrund des wachsenden Bedarfs an strukturierten Verkabelungssystemen deutlich höhere Packungsdichten und damit eine bessere Raumnutzung an Patchpunkten von Rechenzentren.

Der MDC biete neben der Möglichkeit zur Realisierung hoher Packungsdichten und seiner Eignung für Base-8-Verkabelungen noch weitere positive Eigenschaften: Die Ver- und Entriegelung über flexible Knickschutzelemente erleichtere auch an vollbestückten Patchpunkten die Handhabe. Der Wechsel der Polarität funktioniere problemlos und sei ohne Werkzeug möglich. Ein weiterer Pluspunkt: Die Fasern würden beim Polaritätswechsel nicht freigelegt, sondern seien permanent geschützt.

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