Erweitertes Workplace-Management

Mehr Performance mit DX-Union

02.02.2007 | Redakteur: Ulrike Ostler

DX Union verfügt jetzt über einen modularen Aufbau, Grafik Materna
DX Union verfügt jetzt über einen modularen Aufbau, Grafik Materna

Die Version 6.0 des Tools DX-Union, die ab April 2007 verfügbar sein soll, ist nach Angaben des Dortmunder Herstellers Materna performanter und verbraucht weniger Ressourcen als die bisherige Version. Datenhaltung und LDAP-Server (LDAP = Lightweight Directory Access Protocol) sind neu, die Module Datenmanager und LDAP-Daemon zu einem Prozess zusammengeführt.

DX-Union umfasst die Module Benutzer-, Lizenz- und Software-Management, Inventarisierung, Fernwartung, Migration, Crash Recovery, Device Control und einen integrierten Service Desk. Mit der Version 6.0 komme eine gänzlich überarbeitet Version auf den Markt, preist der Hersteller.

Erneuert wurde etwa die Web-Administration, die jetzt auf einer ASP.Net-2.0-Implementierung basiert. Damit lässt sich DX-Union jetzt noch einfacher und bequemer über jeden Internet-fähigen PC administrieren. Über die Web-Anwendung kann der Administrator alle Daten einsehen und ausgewählte administrative Schritte durchführen: Software bereits bestehenden PCs zuweisen oder die Netzkonfiguration verändern. Die hauptsächliche Administrationsoberfläche ist die Microsoft Management Console (MMC).

Nachweislich

Der „Device Inspector“, ein Zusatzmodul für die Administration von Plug&Play-Geräten wie zum Beispiel Diskettenlaufwerke, PDAs, Digitalkameras und mobilen Speichermediengeräten, werde in der neuen Version 2.0 über eine verbesserte Protokollierung der Gerätezugriffe verfügen, erläutert der Hersteller.

So erlaube die Version 2.0, direkt auf dem Client zu protokollieren, welche Dateien von einem beziehungsweise auf ein mobiles Speichermedium kopiert und von welchem mobilen Speichermedium aus eine Anwendung gestartet wird.

Berechtigt

Zudem erlaubt das erweiterte Berechtigungskonzept eine feinere Abstufung der Sicherheitsstufen für Plug&Play-Geräte. Die Zugriffsrechte können pro Benutzer detaillierter abgestuft werden.

Beispielsweise können mobile Speichermedien einzelner Benutzer für Aktionen wie Starten von Programmen, Umbenennen, Löschen, Lesen und Speichern von Dateien gesperrt und freigegeben werden. Auch die Anzeige von Dateitypen im Explorer lässt sich komplett sperren, wenn diese auf einem mobilen Speichermedium abgelegt sind.

Entdeckt

Der zugehörige Asset Assistant, Version 5.2, enthält nunmehr Features, die das Scannen von IT-Infrastrukturen wie PCs, Server, Drucker und Netzwerkgeräte vereinfachen sollen. Jetzt lassen sich auch Subnetze, Domänen und Host-Dateien scannen.

Bereits während des Scannens können bereits über Windows Management Instrumentation (WMI) und SNMP erste Informationen gesammelt werden, die in einem weiteren Schritt zur Klassifizierung der Geräte dienen. Die Klassifizierung von PCs, Server, Drucker, Netzwerkgeräten nimmt der Administrator somit über den Scanner vor. Abschließend werden die gefundenen und klassifizierten Geräte in DX-Union angelegt.

Darüber hinaus enthält der Asset Assistant einen Signatur-Editor, der die Software-Inventarisierung eines PCs unterstützt. Der Editor scannt die Festplatte nach vorab definierten Kriterien und erstellt aus den Treffern eine passende Signaturdatei.

So lässt sich die Signaturdatei sehr schnell und automatisiert mit den für die Organisation relevanten Daten füllen. Manuelle Zwischenschritte entfallen.

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