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Security-Leistungen auf Basis einer zentralen Plattform Managementsysteme in der IT-Security konsolidieren

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Durch die Erweiterung der Sicherheitsplattform WatchGuard Cloud sollen Managed Service Provider (MSP) ab sofort auch die WLAN-Produkte von WatchGuard Technologies, darunter eine neue Generation Wi-Fi-6-fähiger Access Points, an gleicher Stelle online administrieren können.

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Auf Basis der WatchGuard Cloud sollen MSPs nun alle Funktionsbausteine des WatchGuard-Portfolios „aus einem Guss“ anbieten können.
Auf Basis der WatchGuard Cloud sollen MSPs nun alle Funktionsbausteine des WatchGuard-Portfolios „aus einem Guss“ anbieten können.
(Bild: WatchGuard)

Die erweiterte Sicherheitsplattform WatchGuard Cloud biete für Managed Service Provider (MSP) die Möglichkeit, weitreichende Security-Leistungen auf Basis einer zentral verwaltbaren Plattform, die alle Technologien von WatchGuard integriert, anbieten zu können, so der Hersteller. Dies umfasse auch die aktuelle Generation Wi-Fi-6-fähiger Access Points (AP) des Unternehmens.

Mithilfe von WatchGuard Cloud sollen IT-Dienstleister ihre bislang unterschiedlichen Managementsysteme im Bereich der IT-Security zielgerichtet konsolidieren können. Vielfältige Sicherheitsdienste für Kunden ließen sich auf diese Weise zentral bereitstellen und verwalten. Für MSPs biete die WLAN-Integration in WatchGuard Cloud folgende Vorteile:

  • Eine Plattform für mehrere Anwendungen: Über die Cloud-Plattform werde die Komplexität bei der Verwaltung mehrerer Security-Dienste für Kunden reduziert. Integrale Bestandteile dafür seien vereinfachte Management-Möglichkeiten, die Eliminierung physischer oder virtueller Infrastrukturen, automatisierte Bereitstellungsabläufe (Onboarding) sowie die Rationalisierung der Wartung.
  • Multi-Tier- und Multi-Tenant-Funktionen: Verwaltung, Konfiguration und das Reporting über wichtige Leistungsdaten der WLAN-Konnektivität seien für vielfältige Kunden über eine Plattform und damit eine einzige Schnittstelle abbildbar. Mit nur wenigen Mausklicks stehe dem Aufbau entsprechender Geschäftsmodelle für wiederkehrende Einnahmen, der Nutzung flexibler Zahlungsoptionen und der Ergänzung weiterer Leistungsbausteine im Rahmen des FlexPay-Programms von WatchGuard nichts mehr im Wege.
  • Reporting und Transparenz: MSPs erhielten im Zuge des WLAN-Managements einen vollständigen Einblick in wichtige Informationen zur Signalstärkeabdeckung, dem Bandbreitenverbrauch der Wireless-Clients sowie zur Auslastung der Access Points und Client-Verteilung.
  • Netzwerk und Fehlerbehebung: Ausfälle, Anomalien und weitere Konnektivitätsprobleme seien auf einen Blick ersichtlich.
  • Höchste Sicherheit: Die Gewährleistung von WLAN-Sicherheitsstandards stehe auf höchstem Niveau, zudem gebe es WPA3-Verschlüsselung, geschützte Management-Frames, RADIUS-Authentifizierung und Secure VPN-Tunneling.
  • Bereitstellung von Captive-Portalen: Portale könnten entsprechend der Unternehmensvorgaben individuell umgesetzt werden, wobei Gastgeräten der Zugriff auf das Netzwerk so lange untersagt bleibe, bis die Benutzer die jeweiligen Nutzungsbedingungen akzeptieren.
  • Optimierte Integrationsmöglichkeiten: Kundendaten zu Lizenzen, Ablaufdaten und zum Inventar könnten in der WatchGuard Cloud via API abgerufen werden. Dies soll auch die Integration mit Verwaltungsplattformen von Drittanbietern vereinfachen.

Die neuen Wi-Fi-6-Access-Points AP130, AP330 und AP430CR sind WatchGuard zufolge dank Unterstützung von WPA3 als höchster Verschlüsselungsstufe und der hochmodernen Wi-Fi-6-Übertragungstechnologie für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Unternehmenskunden mit verteilten Standorten geeignet. Die wichtigsten Merkmale seien:

  • Aktuelle WLAN-Sicherheitsstandards: Laut Hersteller unterstützen alle WatchGuard-Wi-Fi-6-APs OWE- und WPA3-Verschlüsselung.
  • Wi-Fi-6-Technologie: Mit den neuen AP-Modellen sei es möglich, Geschwindigkeit, Leistung und Konnektivität deutlich zu erhöhen, Überlastungen zu reduzieren und ein sichereres WLAN-Erlebnis für Benutzer in Unternehmen oder Remote-Netzwerken zu gewährleisten. Upgrades könnten mittels Zero-Touch-Bereitstellung und Abwärtskompatibilität bequem eingerichtet werden.

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