Kaseya BYOD Suite basiert auf verschlüsselten Containern

Management und Absicherung privater Mobilgeräte im Unternehmensnetz

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die verschlüsselte Container-App Secure Browser der Kaseya BYOD Suite ist durch einen Zugangscode geschützt.
Die verschlüsselte Container-App Secure Browser der Kaseya BYOD Suite ist durch einen Zugangscode geschützt. (Bild: Kaseya)

Die Kaseya BYOD Suite macht Unternehmensdaten mobilen Mitarbeitern zugänglich, die darauf über ihre eigenen Smartphones und Tablet-Rechner zugreifen. Private Informationen auf den Endgeräten der Anwender seien dabei vor dem Zugriff der IT-Abteilung geschützt.

Mit der Kaseya BYOD Suite können Unternehmen und Organisationen zentral eine Sicherheitsarchitektur für private mobile Endgeräte von Beschäftigten einrichten und verwalten. Die Mitarbeiter hätten so jederzeit und an jedem Ort die Möglichkeit, auf Daten, Dokumente und E-Mails sowie auf Systeme im Unternehmensnetz zuzugreifen.

Container trennen Arbeit und Privates

Der Ansatz von Kaseya BYOD Suite basiert auf verschlüsselten Containern. Sie trennen den Zugang zu Ressourcen im Firmennetz und zu Geschäftsdaten auf dem Mobilgerät von allen anderen Informationen auf dem System. Dies würde sicherstellen, dass ein Unternehmen jederzeit die volle Kontrolle über firmenbezogene Daten und Anwendungen behält, während die privaten Informationen und Applikationen auf dem Mobilsystem unberührt blieben.

Installierbare Apps implementieren auf dem privaten Endgerät des Mitarbeiters einen Container, in dem alle unternehmensbezogenen Daten abgelegt werden. Diese Umgebung sei unter voller Kontrolle der IT-Abteilung. Über die gesicherten Applikationen hat der Anwender Zugang zu Anwendungen wie E-Mail sowie zu Daten und Dokumenten im Unternehmensnetzwerk. Die Kommunikation läuft über einen abgesicherten, privaten Kanal zwischen der Anwendung und einem Gateway, das hinter dem Firmen-Firewall-System platziert wird. Dieser Ansatz habe den Vorteil, dass keine komplexen VPN-Verbindungen erforderlich seien, um aus der Ferne auf das Firmennetz zuzugreifen.

Kombination aus AES und SSL

Neben einer Verschlüsselung auf Geräte-Ebene kommt ein Verfahren zum Einsatz, dessen Sicherheitsprotokolle – eine Kombination aus AES-Verschlüsselung mit 256-Bit-Keys und SSL-Encryption – Kaseya zufolge Militärstandards und industrieweiten Datenschutzrichtlinien, einschließlich FINRA (Financial Industry Regulatory Authority), FIPS 140-2 (Federal Information Processing Standard) und HIPAA (Health Insurance Portability and Accountability Act). entsprechen würden.

Die Technologie, die der Kaseya BYOD Suite zugrunde liegt, erwarb Kaseya im Juli 2013 durch die Übernahme von Rover Apps.

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