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Quest Management Extensions für den System Center Configuration Manager, Teil 2

MacOS, AIX, HP-UX, Suse und Solaris mit dem Windows System Center verwalten

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Heterogene Systeme im Reih und Glied mit Windows

Daher ist auch keine Änderung am Datenschema des SCCM notwendig. Die von den überwachten Systemen gesammelten Daten integrieren sich nahtlos in die SCCM-Datenbank. Bei allen Auswertungen oder Verwaltungsaktionen, sieht der Administrator nun die durch Quest erfassten AIX/Linux- und/oder Mac-Systeme neben den Windows-Rechnern. Dies gilt aber nur solange sich die gesammelten Werte der Unix/Linux oder Mac-Systeme auch in die entsprechenden Windows-Pendants des SCCM überführen lassen. Ist die nicht möglich, oder weist der SCCM bestimmte Felder gar nicht auf, weil diese für Windows-Systeme nicht relevant sind, so schafft eine Erweiterung des MOF-Schemas Abhilfe.

Unix erhält Windows Look & Feel

Auch in den weiteren Funktionen verhalten sie die durch die Quest-Extensions gemanagten Fremdsysteme analog zur Windows. Beispielsweise erfolgt die Verteilung von Software auch für die Unix-Zielsysteme und MacOS-Clients direkt aus dem SCCM heraus. Nur handelt es sich bei der zum Ausgrollen verwendeten Software eben nicht um BAT-, EXE- oder MSI-Dateien, sondern um RPM- (Linux) oder AIX-Install-Files bzw. Solaris Pakete. Für Wartungszwecke ist auch ein Fernzugriff aus dem SCCM auf die Fremdsysteme durchführbar. Die hierzu notwendigen Codemodule sind in Quest integriert.

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Damit Quest sich aber so nahtlos in den SCCM einfügen kann, müssen ein paar grundlegende Voraussetzungen geschaffen werden: Auf den SCCM Distribution Points müssen die Internet Informations Services und das BITS-Protokoll aktiv sein. Ferner benötigen die Distribution Points und die Management Points WebDAV. Und schließlich müssen die Quest-Extensions auf allen Servern mit SCCM-Konsole eingerichtet werden.

Fazit

Mit den Management Extensions für den SCCM erweitert Quest die Tools des System Centers in Richtung heterogener Welten. Wer Windows und Linux-Systeme in einer gemischten Umgebung verwendet, findet damit eine Möglichkeit, die Verwaltung in eine Konsole zusammenzuführen. Ob Unix-Puristen aber ihre Systeme über Windows-Tools verwalten wollen oder doch zur Shell tendieren, bleibt eine individuelle „Gewissensfrage“. Technisch ist es zumindest machbar.

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